Ankerzentrum | Sicherheitsdienst in Inningen soll Bürger beruhigen

Seit Eröffnung des Ankerzentrums im Augsburger Stadtteil Inningen hatten sich immer wieder besorgte Bürger an Stadt, Polizei und Presse gewandt. Gestern erreichte unsere Redaktion die Anfrage einer Inningerin, die sich aufgrund aus ihrer Sicht erhöhter Sicherheitskräfte im Ort sorgte. Dazu besteht aktuell kein akuter Grund, wie die Polizei gegenüber Presse Augsburg bestätigt.asyl-anker-erstaufnahem-inningen Ankerzentrum | Sicherheitsdienst in Inningen soll Bürger beruhigen Augsburg Stadt News Newsletter Polizei & Co Ankerzentrum Ankerzentrum Augsburg Asyl Bahnhof Inningen Kindergarten Polizei Schule Security Sicherheitsdienst | Presse Augsburg

Seit Eröffnung des Ankerzentrums in Inningen gab es immer wieder mal Anrufe bei Polizei und der Stadt Augsburg von besorgten Bürgern / Anwohnern, die sich mehr oder weniger über das „Herumlungern“ bzw. „Herumstreunen“ von mutmaßlich „gelangweilten bzw. neugierigen“ Unterkunftsbewohnern sorgten. Es konnten seitens der Polizei diesbezüglich aber bislang keine Straftaten festgestellt werden. Insbesondere um den Bereich des Bahnhalts in Inningen, der auch von der Bundespolizei präventiv bestreift wird, kamen anfangs besorgte Anrufe von Bürgern, die sich mit der für sie neuen Situation offenbar noch nicht so ganz zurecht gefunden haben.

Fakt ist, dass nicht nur die Polizei sondern auch der von der Regierung von Schwaben eingesetzte Sicherheitsdienst des Ankerzentrums hinsichtlich dieser Thematik sensibilisiert und nicht nur innerhalb der Unterkunft präsent ist, sondern seit kurzem auch außerhalb im erweiterten Umfeld der Außenstelle des Ankerzentrums Streife läuft. Die Security-Mitarbeiter haben sich u. a. auch beim dortigen Kindergarten vorgestellt, nachdem es Meldungen gab, dass sich dort offenbar Flüchtlinge in der Nähe von Kindern aufgehalten und diesen beim Spielen zugesehen haben. Es kam jedoch – nach Überprüfung von zwei „Verdächtigen“ durch die Polizei – zu keinen strafbaren Handlungen.

Gestern erreichte unsere Redaktion die Nachricht einer Inninigerin, die sich Sorgen machte, da sie den Sicherheitsdienst zuletzt deutlich im Ort wahrgenommen hatte. „Die seitens der Sicherheitsfirma unternommen Maßnahmen sollten die Inninger Bürgerinnen und Bürger allerdings nicht besorgen, sondern sollten im Gegenteil eher zur Beruhigung ihrer vorgebrachten Ängste und Vorbehalte beitragen.“, so Siegfried Hartmann, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Nord gegenüber Presse Augsburg.

Die zuständige Polizeiinspektion ist mit der Gesamtthematik bestens betraut und steht mit allen betroffenen Stellen in ständigem Kontakt, auch um ggf. zu treffende Maßnahmen zeitnah abzusprechen und schnell umsetzen zu können.