Die Fürther Polizei warnt vor einem deutlichen Anstieg von Kfz-Aufbrüchen in den letzten Monaten. Insbesondere in den Stadtgebieten von Nürnberg und Fürth häufen sich die Vorfälle, bei denen Diebe in geparkte Fahrzeuge eindringen und Wertgegenstände stehlen.
Zugang durch eingeschlagene Scheiben oder unversperrte Autos
Die Einbrecher gelangen meist durch eingeschlagene Seitenscheiben oder unverschlossene Türen in die Autos. Besonders häufig werden offen sichtbare Wertgegenstände wie Bargeld, Handtaschen und Laptops aus Privatfahrzeugen gestohlen. In Handwerkerfahrzeugen ist hochwertiges Werkzeug das bevorzugte Ziel. Zuletzt wurden in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 2026 in Fürth die Beifahrerscheiben eines geparkten Wagens eingeschlagen und eine Handtasche entwendet.
Hoher Sachschaden trotz geringer Beute
Obwohl der Wert der gestohlenen Gegenstände über tausend Euro beträgt, ist der entstandene Sachschaden oft erheblich höher und beläuft sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Die Kriminalpolizei, die die Ermittlungen führt, warnt eindringlich davor, Wertgegenstände im Auto liegen zu lassen. Besonders sichtbar von außen platzierte Taschen oder Münzgeld erhöhen das Risiko eines Einbruchs. Auch der Kofferraum bietet keinen ausreichenden Schutz. Fahrzeughalter sollten stets sicherstellen, dass ihr Auto verschlossen ist.
Die Polizei rät: „Lassen Sie keine Wertgegenstände in geparkten Fahrzeugen liegen. Auch Anreize für die Täter, wie zum Beispiel Taschen oder Münzgeld, die von außen sichtbar sind, sollten nicht im Auto verbleiben.“
Erstellt durch: Kai Schmidt / bl

