Antiquitätensendung „Kunst + Krempel“ kommt im Herbst nach Kempten

Gute Nachrichten für Antiquitäten-Fans: „Kunst + Krempel“- Beratungen finden wieder statt – in einer besonders exklusiven Form und unter Einhaltung der Hygiene-standards. Nach zwanzig Jahren kommt „Kunst + Krempel“ wieder nach Kempten.56Dd16B4 6861 4416 Bbcb 91C8D3Ba1A52

Von Donnerstag 22. bis Sonntag, 25. Oktober 2020 wird in der Residenz Kempten Deutschlands älteste Antiquitätensendung aufgezeichnet. Gesucht werden dafür Antiquitäten und deren Besitzer, die mehr über ihre Schätze erfahren wollen.
Die Bewerbungsfrist endet am 5. Oktober 2020. Die dabei entstandenen Sendungen
werden ab Ende November immer samstags um 19.30 Uhr im BR Fernsehen ausgestrahlt.

Es ist schon ein kleines Abenteuer mit dabei zu sein. Denn wer weiß schon, ob ein Flohmarktfund sich als Schnäppchen, ein Gemälde vom Dachboden sich als verschollenes Meisterwerk oder der Diamantring sich nur als ein Imitat entpuppt. Bei „Kunst + Krempel“ sind zwei Dinge garantiert: fachlich ausgezeichnete Expertisen und gleichzeitig interessante Einblicke in die Art und Weise, wie die Kultsendung des BR Fernsehens entsteht.

Dazu kommt „Kunst + Krempel“ Ende Oktober nach Kempten, in den Fürstensaal der Residenz. Etwa 24 Folgen entstehen hier in vier Tagen, rund 12 Stunden Programm. Bewerben kann sich dafür jeder.

Die Experten von „Kunst + Krempel“ bewerten Objekte aus insgesamt acht Themengebieten: Glas, Militaria, Möbel, Skulpturen, Schmuck/Silber, Uhren, Musikinstrumente und Gemälde. Pro Themengebiet werden etwa 15 Bewerber eingeladen (jeweils mit einer Begleitperson aus dem gleichen Hausstand). Dieses Mal werden nur Teilnehmer eingeladen, die dann auch vor der Kamera stehen. Jeder Eingeladene erhält einen eigenen Termin für seine Exklusiv-Beratung von den Experten vor der Kamera. Auf das Publikum im Saal muss aufgrund der Umstände leider verzichtet werden, ebenso auf die Vorauswahl vor der Aufzeichnung.

Kunst + Krempel: Experten und ihre Fachgebiete

In Kempten werden folgende Experten für „Kunst + Krempel“ tätig sein:

  • Glas: Dedo von Kerssenbrock-Krosigk, Glasmuseum Hentrich, Düsseldorf; Christoph Bouillon, Auktionator, Köln
  • Militaria: Dr. Johannes Willers, Kulturhistoriker, Nürnberg; Jan K. Kube, Kunsthandel, Sugenheim
  • Möbel: Prof. Dr. Hans Ottomeyer, Kunsthistoriker, München; Eberhard Roller, Restaurator, Eberswalde
  • Skulpturen: Dr. Frank Matthias Kammel, Bayerisches Nationalmuseum, München; Florian Eitle-Böhler, Kunsthandel, Starnberg
  • Schmuck/Silber: Dr. Christianne Weber-Stöber, Goldschmiedehaus, Hanau;Frederik Schwarz, Auktionshandel, Berlin
  • Uhren: Dr. Peter Frieß, Patek Philippe Museum, Genf; Andreas Fritsch, Uhrmachermeister, München
  • Musikinstrumente: Prof. Dr. Josef Focht, Museum für Musikinstrumente, Leipzig; Dr. Martin Kares, Musikwissenschaftler, Karlsruhe
  • Gemälde: Prof. Dr. Hans Ottomeyer, Kunsthistoriker, München; Dr. Herbert Giese, beeid. Sachverständiger, Wien

Sicher ist sicher

Für die Aufzeichnung der Sendung gelten die vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln (alle Sicherheitsmaßnahmen online unter kunstundkrempel.de).

Es können pro Objekt zwei Besucher teilnehmen. Für alle Anwesenden gilt der Mindestabstand und Maskenpflicht. Interview und Beratung finden ohne Gesichtsschutz statt, an drei Tischen, die den Mindestabstand zwischen Experten und Gästen gewährleisten.

Für alle Bewerber gilt: Wenn sie eingeladen werden, ist ihnen eine exklusive Beratung durch die Experten vor der Kamera garantiert – ohne lange Wartezeit.

Wo und wie bewerben?

Interessierte Antiquitätenbesitzer können sich mit maximal vier Objekte pro Themengebiet bis spätestens 5. Oktober 2020 bewerben. Die Bewerbung mit Postanschrift, Telefonnummer, Objektfotos und Stichwort „Kunst + Krempel in Kempten“ kann per Email an kunstundkrempel@br.de geschickt werden. Weitere Informationen gibt es auf Bayerntext Tafel 382 sowie online unter kunstundkrempel.de.

„Kunst + Krempel“: die Sendung

In den 35 Jahren ihres Bestehens hat „Kunst + Krempel“, die Antiquitätensendung des BR Fernsehens, Kultstatus erlangt. Die Sendung lebt von der Wissensvermittlung, aber auch von der Spannung und den Emotionen, die mit der Begutachtung der Objekte verbunden ist. Fundament der Sendung ist das Wissen der Expertinnen und Experten und die Zeit, die sie sich für die Beratung nehmen. Aber auch die Erzählungen und die Erwartungen der Besitzer spielen eine wichtige Rolle.

In der Residenz Kempten werden rund 24 Folgen der Antiquitätensendung aufgezeichnet. Ausstrahlungstermin der Sendung im BR Fernsehen ist jeden Samstagabend von 19.30 bis 20.00 Uhr (Wiederholung: jeden Samstag von 14.30 bis 15.00 Uhr in 3sat und jeden Sonntag von 16.00 bis 16.30 Uhr in ARD-alpha).