Am Sonntagnachmittag in Regensburg hat ein Mann einen Schweigemarsch gestört, der für die israelischen Geiseln abgehalten wurde. Dabei rief er mehrere antisemitische Parolen, woraufhin die Polizeiinspektion Regensburg Süd einschritt und den Störer zur Verantwortung zog.
Schweigermarsch in Regensburg
Am 21. September um 16:45 Uhr organisierte die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. in der Regensburger Innenstadt einen Schweigemarsch. Dieser thematisierte die Situation der verbliebenen Geiseln in Gaza. Die rund 150 Teilnehmer begannen ihren Marsch am Ernst-Reuter-Platz und zogen zum Neupfarrplatz. Die Veranstaltung verlief überwiegend friedlich und wurde durch die Polizeiinspektion Regensburg Süd sowie zusätzliche Unterstützungskräfte begleitet.
Antisemitische Störungen durch 38-jährigen Mann
Zu Beginn des Marsches störte ein 38-jähriger Mann die Teilnehmer, indem er judenfeindliche und rechtsextreme Parolen rief. Die Polizei reagierte sofort, führte polizeiliche Maßnahmen durch und leitete strafrechtliche Schritte ein. Der Mann wurde vor Ort entlassen, muss sich jedoch nun unter anderem wegen Volksverhetzung und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

