Am heutigen Freitag (11.07.2014) gegen 08.30 Uhr teilte eine Anwohnerin aus Asbach-Bäumenheim der Polizei mit, dass sie vermutlich Schüsse in ihrem Umfeld gehört habe. Ein weiterer Anwohner meldete kurze Zeit später ebenfalls Schüsse und konnte dabei die Örtlichkeit im Bereich der Schmutterwiese genauer lokalisieren.

Bei einer anschließenden Überprüfung vor Ort stellte sich heraus, dass es sich bei der angegebenen Örtlichkeit um das Anwesen eines Donauwörther Polizeibeamten handelt. Das Wohnanwesen wurde großräumig mit starken Polizeikräften umstellt und Kontakt mit dem allein im Haus anwesenden Polizeibeamten hergestellt. Dieser war allerdings zunächst nicht für klärende Gespräche zugänglich, außerdem war er zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme bewaffnet.

Um eine Gefährdung Unbeteiligter auszuschließen, wurde ein Sondereinsatzkommando angefordert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Gleichzeitig wurden auch psychologisch speziell geschulte Polizeibeamte an den Einsatzort herangeführt, die entsprechend beruhigend auf den 46-Jährigen einwirken sollten, da die Hintergründe für das Verhalten des Beamten zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt waren, außer dass er sich derzeit offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befindet.

Die abgegebenen Schüsse, deren Anzahl noch nicht feststeht, stammen offenbar nicht aus seiner Dienstwaffe, der Polizeibeamte ist aber im Besitz von mehreren legalen Schusswaffen, die er ordnungsgemäß angemeldet hat.

Dienstliche Hintergründe, als Auslöser für ein derartiges Verhalten, konnten bislang nicht festgestellt werden, mögliche Ursachen dürften mutmaßlich eher in seinem privaten Umfeld zu suchen sein.