Asyl-Notfallplan in Augsburg – Nun sind auch die Landkreise gefordert

Am vergangenen Wochenende hat die Regierung von Schwaben kurzfristig rund 200 Flüchtlinge zusätzlich aus der Erstaufnahme Ostbayern aufgenommen. Da alle räumlichen Kapazitäten erschöpft waren,  wurde der Notfallplan ausgerufen, um die Flüchtlinge in die Erstaufnahme in die Turnhalle der Reischleschen Wirtschaftsschule in Augsburg, die im Notfallplan vorgesehen ist, aufnehmen zu können und organisatorisch mehr Einrichtungen einbinden zu können.

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In der Reischleschen Wirtschaftsschule wurde ein Notlager errichtet.| Foto: Annette Zoepf

Laut der Information durch die Regierung von Schwaben werden entsprechend dem Notfallplan der Staatsregierung schwabenweit sehr kurzfristige Unterbringungen in den einzelnen Landkreisen erwartet. Die Verteilung erfolgt proportional zur quotenmäßigen Erfüllung des Verteilungsschlüssels.

Da davon auszugehen ist, dass die Zahl der eintreffenden Asylbewerberinnen und Asylbewerber in absehbarer Zeit nicht sinken wird, sind die Behörden auf Mithilfe der Hilfsorganisationen und der Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger angewiesen. „Wir stehen vor großen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam mit der Unterstützung durch die Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort meistern können“, appelliert Aichach-Friedbergs Landrat Dr. Klaus Metzger.