Auch Ministerpräsident Söder kam zur „Strompreisdemo“ nach Meitingen

Die IG Metall hatte zu einer Demonstration gegen die hohen Strompreise nach Meitingen (Landkreis Augsburg) aufgerufen. Auch Ministerpräsident Söder war gekommen.

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Foto: NEWS5 / Deyerler

Die IG Metall hatte für den heutigen Donnerstag zu einer Protestaktion in Meitingen aufgerufen. Die aktuell hohen Preise für Industriestrom würden tausende Arbeitsplätze in der Chemie- und Metallindustrie gefährden. Rund 700 Teilnehmende waren gekommen, um ein Zeichen zu setzen. Sie alle haben Angst, dass sie Lohn und Brot verlieren und die Unternehmen aufgrund der hohen Kosten die Arbeiten ins Ausland verlagern. Im Vergleich zu anderen Ländern ist Strom in Deutschland besonders teuer. „Die Kolleginnen und Kollegen der Lech Stahlwerk machen einen guten und wichtigen Job. Wir setzen uns dafür ein, dass das auch in Zukunft so bleibt“, sagte Roberto Armellini, Geschäftsführer der IG Metall Augsburg. „Wir wollen, dass hier bei uns künftig grüner Stahl klimafreundlich produziert wird. Wir wollen, dass die dafür notwendigen Investitionen hier in Meitingen erfolgen und die Arbeitsplätze der Zukunft hier entstehen. Das wird nur gelingen, wenn die Bundesregierung für einen fairen, international wettbewerbsfähigen Strompreis sorgt.“

Neben Max Aicher von der gleichnamigen Unternehmensgruppe, zu der die Meitinger Lechstahlwerke gehören, zahlreichen Abgeordneten der Region war auch Markus Söder gekommen. Der Ministerpräsident sprach auch zu den Teilnehmenden, die einen eigenen Strompreis für energieintensiven Branchen forderten. Ich möchte, dass Leute die arbeiten, auch von dieser Arbeit leben können. Und deswegen haben die Beschäftigten mich an Ihrer Seite. Ja – zum Industriestrompreis und Ja- zur besseren Energiepolitik und Ja- zu eurem Engagement!“., so Söder.

 

https://presse-augsburg.de/unionsfraktion-macht-druck-bei-industriestrompreis/851669/