Den etwa 55.000 Beschäftigten von Audi droht ein erheblicher Gehaltsverlust. Das berichtet das Magazin „Focus“ unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Quelle.
Laut dem Bericht plant das Audi-Management, die Mitarbeiter an den deutschen Standorten Ingolstadt (Bayern) und Neckarsulm (Baden-Württemberg) dazu zu bewegen, einer Verschiebung der vereinbarten Tariferhöhung zuzustimmen.
Ursprünglich hatten sich die Tarifparteien im November darauf verständigt, die Löhne ab dem 1. April um 2 Prozent anzuheben, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 3,1 Prozent im darauffolgenden Jahr. Nun scheint das Unternehmen jedoch eine Verschiebung dieser Erhöhungen anzustreben.
Zudem sollen laut „Focus“ Zuschläge für Nachtarbeit und Überstunden gestrichen werden. Auch die Erfolgsbeteiligung für die Belegschaft soll gekürzt werden.

