Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe ist im Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 5,5 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Auch im Vorjahresvergleich ging der Auftragseingang deutlich um 11,2 Prozent zurück, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

Nominal lag er jedoch aufgrund der gestiegenen Baupreise mit einem Volumen von 8,6 Milliarden Euro 4,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im ersten Halbjahr 2022 sanken die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum real um 3,5 Prozent, während sie nominal um 11,9 Prozent stiegen. Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe ging im Juni 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,3 Prozent zurück, so die Statistiker weiter. Der nominale Umsatz erhöhte sich aufgrund der stark gestiegenen Baupreise um 6,2 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro.

Im ersten Halbjahr sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum real um 2,7 Prozent und stiegen nominal um 12,6 Prozent. Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen erhöhte sich im Juni 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozent.

Foto: Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur

Auftragseingang Im Bauhauptgewerbe Ruecklaeufig