Augsburg/Aystetten | Trickbetrüger: Schockanrufe wegen angeblicher Unfälle

Drei sog. Schockanrufe wurden am Freitag bei der Polizei gemeldet. Zwei im Stadtgebiet und einer in Aystetten. 
 
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Stadtgebiet – Am 15.01.2021 erhielten zwei Seniorinnen zur Mittagszeit Anrufe, die sie zur Zahlung von großen Bargeldsummen veranlassen sollten. In beiden Fällen konfrontierte der Anrufer die Damen mit schockierenden Nachrichten aus ihrem familiären Umfeld und setzte diese damit unter Druck.

Gegen 11:15 Uhr ging bei einer 82-jährigen Frau im Universitätsviertel ein Anruf ein, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um ihrer Tochter weitere juristische Schwierigkeiten zu ersparen, solle sie mehrere zehntausend Euro bereitstellen und an einen Abholer aushändigten. Die Dame erkannte den Betrugsversuch, so dass es zu keinem Vermögensschaden kam.

Wenig später, gegen 11:25 Uhr, erhielt eine 76-jährige Frau in Bergheim die Mitteilung, dass ihr Sohn einen schweren Autounfall gehabt habe und seine persönlichen Daten in Erfahrung gebracht werden müssten. Auch in diesem Fall reagierte die Angerufene richtig und erkannte die Betrugsmasche.

 
Aystetten – Am 15.01.2021 wurde gegen 14:00 Uhr ein 93-jähriger Senior von einer unbekannten weiblichen Person angerufen. Diese gab sich als seine Tochter aus und gab an, dass sie in einen Unfall verwickelt war. Gleich darauf wurde das Telefon an eine weitere Frau weitergereicht, die sich als Polizeibeamtin ausgab. Sie verlangte für die Freilassung der Tochter eine Kaution. Als der Mann nicht darauf einging, meldete sich eine weitere Person, stellte sich als Staatsanwalt vor und verdeutlichte noch einmal eindringlich, dass der Geschädigte eine Kaution in Höhe von 25.000 Euro aufbringen soll. Der Geschädigte erkannte den Betrug und legte auf.
 
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