Augsburg | Bayernkolleg-Nachnutzung für neue Realschule – Freistaat offen für Prüfung

Am Rande eines Termins in Augsburg haben sich die zweite Bürgermeisterin und Liegenschaftsreferentin Eva Weber und Bildungsreferent Hermann Köhler mit dem bayerischen Staatssekretär für Bauen und Verkehr Klaus Holetschek zum weiteren Vorgehen bei der Liegenschaft „ehemaliges Bayernkolleg“ in Lechhausen ausgetauscht.

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Augsburgs Zweite Bürgermeisterin Eva Weber Foto: Wolfgang Czech

„Das ehemalige Bayernkolleg wird für die nächsten drei Jahre als Interimsstandort für die Staatsbibliothek genutzt“, so Staatssekretär Holetschek. „Wir sehen den Bedarf der Stadt Augsburg. Nach Beendigung der Nutzung der Staatsbibliothek wird der Freistaat die Möglichkeiten einer Überlassung des Grundstücks für die Stadt Augsburg wohlwollend prüfen.“ 

Für Liegenschaftsreferentin Eva Weber und Bildungsreferent Hermann Köhler wäre die Möglichkeit einer Nutzung ein großer Gewinn für die Stadt. „Der Stadtrat hat beschlossen, im Stadtteil Lechhausen eine Realschule anzusiedeln. Die Suche, das Finden und das Sichern eines potentiellen Standortes ist dabei eine der wichtigsten Aufgaben“, so Köhler.

„Auch wenn das Gebäude einiger Anpassungen bedürfte, sehe ich beim ehemaligen Bayernkolleg einen idealen Standort für diese weiterführende Schule im größten Stadtteil Augsburgs“, ergänzt Eva Weber. Dass der Freistaat diesen Weg perspektivisch unterstützt, sieht sie als gutes Zeichen. „Der Freistaat weiß um unsere Pläne einer Aufwertung des Stadtteils. Und was, wenn nicht eine Schulnutzung, wäre für das ehemalige Bayernkolleg besser geeignet“, so die Liegenschaftsreferentin.