Wieder einmal hatten Betrüger versucht, ältere Bürger in Augsburg um ihr Geld zu betrügen. Mit der sogenannten WhatsApp-Masche waren sie erfolgreich.

Haunstetten – Am gestrigen Montag (05.09.2022) wurde ein über 70-Jähriger per WhatsApp angeschrieben. Sein vermeintlicher Sohn teilte ihm mit, dass er eine neue Handynummer habe und er die alte löschen könne – was der Senior auch tat. Im weiteren Verlauf wurde der Rentner dann gebeten, einen Betrag von rund 2.000 Euro für den vermeintlichen Sohn zu überweisen, da aufgrund des Rufnummernwechsels keine online-Überweisung mehr beim „Sohn“ möglich ist. Auch dies wurde von dem Geschädigten erledigt, bis ihm danach Zweifel kamen und er die Polizei informierte, die ihn über den Whatts-App-Betrug aufklärte. Ob der Senior noch Chancen hat, sein Geld zurück zu bekommen ist fraglich.

Haunstetten – Mehr Glück hatte offenbar eine ebenfalls über 70-jährige Frau, die bereits am 31.08.2022 einen Anruf von einem angeblichen Gerichtsvollzieher erhielt. Nach dessen Angaben müsse sie über 11.000 Euro nachzahlen, da sie in den Jahren zuvor Lottoverträge abgeschlossen und sich nicht mehr darum gekümmert habe. Im weiteren Verlauf kam ihr der „Gerichtsvollzieher“ dann insoweit entgegen, dass die zu zahlende Gebühr auf rund 8.000 Euro gesenkt wurde. Diese Überweisung tätigte die Angerufene dann auch auf ein Schweizer Konto, konnte den Transfer allerdings noch rechtzeitig rückgängig machen, als ihr bewusst wurde, dass sie einem Betrüger am Telefon aufgesessen war. Ein Vermögensschaden konnte somit gerade noch abgewendet werden.

Wie man betrügerische Maschen erkennt und sich davor schützt, ist auch im Internet unter: www.polizei-beratung.de nachzulesen.

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