Liebe Augsburgerinnen und Augsburger,

diesen Monat haben die Firmen Kuka und Premium Aerotec Schlagzeilen gemacht, beide Firmen kündigten einen Stellenabbau an. Nachrichten wie diese sind immer ein harter Schlag ins Kontor und regen zum Nachdenken an. Globale Herausforderungen wie Ressourcenknappheit und veränderte Anforderungen durch Digitalisierung und Industrie 4.0 fordern nicht nur die Unternehmen, sondern auch den Wirtschaftsstandort. Aus diesem Grund müssen auch wir uns ständig weiterentwickeln, um auch zukünftig innovationsfähig zu bleiben und unseren Unternehmen vor Ort eine starke Basis zu bieten.

Augsburg ist geschichtlich bedingt ein Produktionsstandort. Dennoch haben wir bereits vor über 10 Jahren erkannt, dass sich die klassische Industrie ändern wird. Aus diesem Grund haben wir schon damals neue Ansätze entwickelt, um unseren Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. Die Ergebnisse sind inzwischen sichtbar: Im Augsburg Innovationspark, an der neuen Universitätsklinik, in der florierenden Gründerszene, am gut funktionierenden Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Wir schaffen Instrumente, die vernetzen, die neue Arbeitsplätze schaffen können und die dazu beitragen, dass sich Unternehmen am globalen Wettbewerb behaupten können.

Augsburger Arbeitsmarkt robust

Schaut man nur auf unsere Großunternehmen, übersieht man schnell unsere kleinen und mittelständischen, die über 90% der Betriebe vor Ort ausmachen. Hier sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Jobs entstanden, Fachkräfte werden gesucht. Der Augsburger Arbeitsmarkt bleibt weiterhin robust, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist mit 147.402 so hoch wie nie, die Arbeitslosenquote bleibt mit 4,9% weiterhin niedrig. Die zeigt, dass der Stellenabbau bei den Großunternehmen im Stadtgebiet durch zusätzliche Arbeitsplätze im Mittelstand kompensiert werden kann.