Augsburg | Diebstahl durch sogenannte „falsche Bedienstete“

 
Zwei Fälle von Diebstählen durch sog. „falsche Bedienstete“ ereigneten sich am 08.03.2021 in Augsburg.
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Symbolbild/Polizei Notruf

Hammerschmiede – Am 08.03.2021 stellten sich gegen 12:00 Uhr zwei ca. 40-jährige Männer bei einer älteren Frau an ihrem Wohnhaus in der Alfred-Wainald-Weg vor und gaben an, dass sie Handwerker seien und einen angeblichen Marderschaden auf dem Hausdach beseitigen sollten. Die gutgläubige Bewohnerin ließ sich schließlich durch einen der falschen Handwerker durch die vermeintlich notwendigen Baumaßnahmen ablenken, während der zweite Täter im zweiten Obergeschoss des Hauses Schränke und Schubladen durchsuchte und hierbei Schmuck entwendete. Die Frau bemerkte den Diebstahl des Schmuckes erst nachdem die beiden Männer das Haus wieder verlassen hatten.

Hochzoll – In der Kaufbeurer Straße gaben sich zwei Männer als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und verschafften sich so Zutritt zu einem Einfamilienhaus. Während einer der Täter die Geschädigte in einem Gespräch auf dem Dachboden band, wurde durch den zweiten Täter Schmuck und Bargeld entwendet.

Die beiden Männer wurden als ca. 40-jährig mit schwarzer Kleidung mit nicht näher beschreibbaren goldenen Details am Hemd beschrieben. Weiter wurde der erste Mann mit einer geschätzten Körpergröße von 170 cm mit einer schlanken Statur und heller Hautfarbe und der zweite Mann mit einer geschätzten Körpergröße von ca. 185 cm mit kräftiger Statur und als dunkelhäutig beschrieben.

Die Kriminalpolizei Augsburg hat die Ermittlungen übernommen. Seitens der Polizei wird geraten bezüglich Handwerkern und Bediensteten, die ohne Vorankündigung und Wissen bei den Bewohnern vorstellig werden, skeptisch zu sein und sich gegebenenfalls bei dem jeweiligen Firmen über die Richtigkeit der angekündigten Arbeiten zu erkundigen. Es wird mit einem weiteren Auftreten von Tätern mit gleichgelagerten Betrugsmaschen gerechnet.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Kripo Augsburg unter 0821/323 3810.

Hinweise zu den Maschen der Täter und wie man sich gegen diese schützen kann, finden Sie unter www.polizei-beratung.de .

 
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