Augsburg | Anteil der Infektionen mit Mutationen liegt bei einem Drittel

Insgesamt wurden in Augsburg bisher 191 Fälle von Mutationen bestätigt.

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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der Anteil der Fälle mit Mutationen an der 7-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei bis zu 32,5 Prozent.

Alle Proben aus dem Augsburger Testzentrum werden weiterhin auf Mutationen untersucht. Die Sondereinsatzgruppe (SEG), die die Stadt Augsburg zur Infektionslage mit mutierten Viren eingerichtet hat, tagt weiterhin täglich, um die Lage der Mutationen einzuordnen und ggf. Anordnungen zu treffen.

Als Mutations-Fälle gewertet werden alle Nachweise der sogenannten „variations of concern“ (VOCs), das heißt Virus- Varianten mit erhöhtem Ansteckungspotenzial. Darunter fallen derzeit die britische, die brasilianische und die südafrikanische Variante. Bisher wurde bei den VOCs im Stadtgebiet Augsburg sowohl die britische Variante (B.1.1.7) als auch die südafrikanische Variante (B.1.351) registriert, Nachweise der brasilianischen Variante gibt es noch nicht.