Während eines Einsatzes in der Augsburger Schwibbogengasse waren Feuewehrleute von einem Anwohner mit vollen Flaschen beworfen worden. Nun ermittelt die Polizei gegen den Angreifer.

Symbolbild | Foto: Wolfgang Czech

Ein 63-jähriger Anwohner der Straße Am Brunnenlech  beschwerte sich gestern gegen 21:15 Uhr bei der Polizei über eine Verkehrsbehinderung und Ruhestörung ausgelöst durch ein Feuerwehrfahrzeug. Der 63-Jährige war der Meinung, dass die Feuerwehr nicht arbeitet und die Pumpen unnötig laufen.

Tatsächlich war die Freiwillige Feuerwehr Göggingen in einem Anwesen der Schwibbogengasse mit Abpumparbeiten im Keller aufgrund des vorangegangen Unwetters beschäftigt. Ca. 30 Minuten später riefen die Feuerwehrkräfte die Beamten, da der Beschwerdeführer von seiner Wohnung heraus auf sie (drei Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr) und ein dort stehendes fünfjähriges Kind zwei mit Wasser gefüllte Plastikflaschen warf. Getroffen wurde durch die Flaschen niemand.

Als die Streife den Senior in seiner Wohnung aufsuchte und ihn mit den Sachverhalt konfrontierte, beleidigte er diese. Ein Atemalkoholtest ergab bei den Mann einen Wert von über 1,6 Promille. Da der Feuerwehreinsatz mittlerweile beendete war, wurde der 63-Jährige in seiner Wohnung belassen.

Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriff auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, ermittelt.