Augsburg-Haunstetten | Erst betrunken geschlägert, dann randaliert…

Heute Nacht musste die Polizei in Augsburg-Haunstetten ein stark betrunkenes Paar festnehmen.

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Symbolfoto

 

Heute Nacht teilte ein aufmerksamer Anwohner der Polizei gegen 00.30 Uhr mit, dass ein Pärchen geparkte Autos im Bereich der Eisenhutstraße beschädigt. Der Mitteiler ging dem Pärchen sogar noch ein Stück weit hinterher und konnte der eintreffenden Streife anschließend drei beschädigte Fahrzeuge (Kia – zerkratzt und Außenspiegel beschädigt, sowie Mercedes und VW Golf mit jeweils kaputten Außenspiegeln) zeigen. Nach einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die beiden noch in Tatortnähe in der Rentmeisterstraße aufgespürt werden. Wie sich herausstellte, hatte sich die 20-jährige Frau offenbar nicht an den vorsätzlichen Beschädigungen beteiligt, diese wurden durch ihren 38-jährigen Begleiter alleinhandelnd begangen. Eine Alkoholüberprüfung bei ihm ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Der angerichtete Sachschaden dürfte mehrere hundert Euro betragen.

Im Zuge der Überprüfung konnte die Polizeistreife dann auch gleich noch ein zuvor gemeldetes Körperverletzungsdelikt klären: Die beiden waren offenbar zuvor in eine Streiterei, die dann aber handgreiflich endete, vor einer Gaststätte in der Inninger Straße verwickelt. Beim Eintreffen der Polizei war allerdings nur noch der 29-jährige Geschädigte vor Ort, der über Schmerzen am Bein klagte und deswegen zur vorsorglichen Untersuchung ins Klinikum gefahren wurde. Die Täter, ein Pärchen und ebenfalls rumänische Staatsangehörige, seien geflüchtet.

Sehr viel mehr konnte der Mann wegen sprachlicher Barrieren, aber auch aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung nicht zur Sachverhaltsaufklärung beitragen. Wer letztendlich Täter bzw. Opfer dieser Auseinandersetzung war, konnte auch nach dem Aufgreifen des Pärchens nicht zweifelsfrei geklärt werden.

Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde der 38-Jährige in Gewahrsam genommen und durfte seinen Rausch im Polizeiarrest ausschlafen, während gegen seine 20-jährige Begleiterin keine polizeilichen „Anschluss“-Maßnahmen nötig waren.