Am gestrigen Abend (26.09.2022) gegen 20:30 Uhr, gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Anwohner meldeten dabei Schüsse sowie Schreie einer Frau im Lauterlech.

Mehrere Streifen fuhren umgehend zur Einsatzörtlichkeit. Bei Eintreffen der Polizeibeamten waren keine Schüsse mehr zu vernehmen. Durch einen Anwohner  vor Ort, konnte jedoch die betroffene Erdgeschosswohnung, aus welcher die Schüsse und Schreie zu vernehmen waren, lokalisiert werden. Während die Polizei die Wohnung und den Nahbereich vorerst absicherte, warf eine männliche Person eine Glasflasche aus der betroffenen Wohnung in Richtung eines Pkw und verfehlte diesen nur knapp. Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse, musste von einer akuten Gefährdungslage für Dritte ausgegangen werden. Die Wohnung wurde daher umgehend mit Gewalt geöffnet. In der Wohnung konnte ein 21-jähriger Mann festgestellt werden. Weitere Personen befanden sich nicht in der Wohnung.

Der 21-Jährige wurde aufgrund seines aggressiven Verhaltens vor Ort fixiert und gefesselt. Hierbei leistete er massiven Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. In der Wohnung wurde zudem eine Schreckschusspistole mit geladenem Magazin und leere Hülsen aufgefunden. Der Mann wurde im Anschluss aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands in ein Bezirkskrankenhaus verbracht.

Wer für die mitgeteilten Schreie verantwortlich war, konnte bisher nicht ermittelt werden. Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, sowie wegen Bedrohung, Beleidigung und versuchter Sachbeschädigung.

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