Die schlechten Nachrichten für die Wirtschaft in Augsburg gehen weiter. Nach der Mitteilung über eine geplante Schließung des Ledvance-Leuchtenwerks hat nun auch Kuka umfangreiche Stellenstreichungen angekündigt.

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Kuka-Vorstand Reuter hat keine gute Nachrichten | Foto: Czech

Erst am vergangenen Montag wurde beim Leuchtenhersteller Ledvance verkündet, dass für das Werk in Augsburg Ende 2018 Schluss ist. Über 650 Mitarbeiter sind dann von der Schließung betroffen. Heute nun die nächste schlechte Nachricht für die Augsburger Wirtschaft.

Roboterbauer Kuka will in seinem Augsburger Stammwerk im Bereich Anlagenbau jede dritte Stelle streichen. 250 von derzeit 750 Stellen sollen bei „Systems“ wegfallen. Grund für den Abbau ist eine Neustrukturierung des Bereichs.

Dem Kuka-Konzern geht es an sich gut, in Augsburg wird man weiter wachsen. Der Erfolg ist aktuell aber überwiegend der Robotersparte zuzuordnen. Dorthin könnten einige der betroffenen Mitarbeiter wechseln, andere könnten über Vorruhestandsregelungen das Unternehmen vorzeitig verlassen. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nach Möglichkeit nicht geben, auch wenn eine verbindliche Willenserklärung hierzu dem Betriebsrat noch nicht vorliegt. In den kommenden Tagen sollen Gespräche zwischen der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat beginnen.

Kuka sieht auch weiterhin eine große Bedeutung im Bereich Anlagenbau. Ziel ist es nach der Umstrukturierung für die Zukunftsthemen gerüstet zu sein.