Augsburg leuchtet rot – Zahlreiche Installationen illuminieren Gebäude in der „Night of Light“

Noch einmal gingen die Lichter an. Die Unternehmen der Veranstaltungsbranche machten mit dem iluminieren bekannter Gebäude auf ihre durch die Coronmaßnahmen entstandene Sitution aufmerksam. Sie wünschen sich den Dialog mit der Poltik, bevor die Lichter bei vielen Unternehmen für immer ausgehen.

Gestern Abend leuchtete Augsburg rot, zumindest einge der bekannten Bauwerke der Schwabenmetropole. Zahlreiche Unternehmen der Veranstaltungsbranche machten so auf ihre Lage aufmerksam. Seit Beginn der Coronamaßnahmen finden keine Messen, Konzerte, Volksfeste und sonstige Großveranstaltungen statt, größere Events bleiben auch bis Ende Oktober verboten. Die Einnahmen einer gesamten Branche brachen dadurch für dieses Veranstaltungsjahr weg. Zahlreiche Unternehmen stehen vor dem Aus. Betroffen sind neben den Veranstaltern, auch Schausteller, Licht- und Tontechniker, Caterer, Messebauer, Sicherheitsdienste und viele mehr. Für sie geht es nun um das wirtschaftliche Überleben ihrer Betriebe. Ein jährlicher milliardenschwerer Branchnumsatz und etwa eine Mio. Arbeitsplätze sind dauerhaft bedroht. Es geht hier nicht mehr um Einzelschicksale, hier geht es auch um einen Wirtschaftsfaktor am Standort Deutschland.

Im gesamten Bundesgebiet wurde deshalb am gestrigen Abend mit dem ilumineren von etwa 5000 Gebäuden ein Signal gesetzt. Die betroffenen Unternehmen wünschen sich einen Dialog mit der Politik, ihnen geht es besonders um Perspektiven. Mit der „Night of Lights“ schenkten die Betriebe den Menschen besondere Augenblicke in besonderen Zeiten. Es bleibt zu hoffen, dass bei vielen dieser Unternehmen die Lichter nicht ausgehen.