Augsburg | Oberbürgermeisterin Eva Weber will „Tübinger Modell“ in der Fuggerstadt

Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber hat am Abend angekündigt, in Augsburg so schnell wie möglich ein ähnliches Öffnungskonzept wie in Tübingen umsetzen zu wollen, bei dem sich die Bürger zum Shopping, Restaurantbesuch oder verschiedenen Veranstaltungen „Freitesten“ können. Dazu habe sie heute auch schon mit Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek telefoniert.

Coronakrisenstab Augsburg11

Auf Facebook schrieb Eva Weber:

„Das „Tübinger Modell“ – es ist inzwischen in aller Munde, auch in Augsburg. Wie OB-Kollege Palmer bin auch ich überzeugt, dass wir kreative Lösungen brauchen.
Ich habe deshalb heute in einem Telefonat mit Gesundheitsminister Klaus Holetschek den Wunsch und Willen der Stadt Augsburg geäußert, nach dem Vorbild Tübingens zu verfahren. Denn wir sind hierfür vorbereitet. Nicht nur, dass die App Luca in den Startlöchern steht, die in allen Bereichen eine schnelle und unkomplizierte Kontaktnachverfolgung garantiert. Auch die notwendigen Schnelltests als zentrale Bausteine sind sichergestellt: Nur ein negativer Test kann eine Rückkehr zur Normalität, einen Besuch von Geschäften, Gastronomie, Theatern, Kinos oder Sportstudios ermöglichen. Bereits jetzt haben wir daher die beiden Schnelltestzentren am Plärrer und in der Maxstraße in Betrieb und zusätzlich die mobile Teststation, die in den Stadtteilen unterwegs ist. Ich wünsche uns, dass der Freistaat Bayern uns ermöglicht, dass wir diesen Weg möglichst bald einschlagen können. Denn wir alle sehnen uns nach einem Rückkehr zur Normalität.“

Für ihren Post erhielt Eva Weber bereits in kurzer Zeit sehr viel positive Resonanz. Wir halten Sie auf dem Laufenden.