Augsburg | ÖDP nimmt Unterschriften-Hürde zur Bundestagswahl 2017

Pünktlich zum Stichtag der Einreichungsfrist am 17. Juli 2017 konnte ÖDP-Stadtrat Christian Pettinger die letzten der erforderlichen Unterstützungs-Unterschriften für den Wahlvorschlag der Umweltpartei zum Direktmandat bei der Bundestagswahl 2017 beim Wahlleiter einreichen.

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Robert Huemer wird bei der Bundestagswahl antreten | Foto: ÖDP

„Ich bin erleichtert, dass wir diese Hürde jetzt erfolgreich genommen haben und bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns damit eine Kandidatur überhaupt erst ermöglichen,“ so Pettinger. Nachdem die ÖDP derzeit noch nicht im Bundestag vertreten ist, musste sie erst noch Unterstützungs-Unterschriften in der Bevölkerung sammeln, um für die Wahlen überhaupt zugelassen zu werden.

Als Direktkandidaten im Wahlkreis 252, Augsburg und Königsbrunn schickt die ÖDP nun Robert Huemer (50) ins Rennen. Der gelernte Gärtner vertritt damit die Partei schon zum wiederholten Male bei einer Bundestagswahl. „Ich sehe, wie die Politik der amtierenden Bundesregierung mit ihrer gebetsmühlenartigen Forderung nach immer mehr wirtschaftlichem Wachstum die Lebensbedingungen für uns und die nachfolgenden Generationen immer weiter zu Grunde richtet. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Menschen und das Gemeinwohl wieder in dem Mittelpunkt der politischen Entscheidungsfindung gerückt werden“, so Huemer. Das Motto der ÖDP zur Bundestagswahl lautet denn auch „Mensch vor Profit“. Es gehe um nichts weniger als um einen generellen Paradigmenwechsel: nicht die Interessen multinationaler Konzerne sollten unsere Politik bestimmen, sondern einzig die Frage nach der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und die Erhaltung unserer Umwelt mit ihrer Pflanzen- und Tiervielfalt.

ÖDP will keine Kanzlerin-Verhinderungspartei sein

Wie die ÖDP dies erreichen will, kann man sich im Einzelnen auf der Seite der Partei anschauen. Huemer: „Letztlich kommt es jetzt auf die Wählerinnen und Wähler an: wenn sie sich unser Programm anschauen und der Meinung sind, dass unsere Ideen richtig sind, dann müssen sie uns nun auch wählen, damit wir auch eine Chance bekommen, diese Ideen umzusetzen.“ Die Wahl des geringeren Übels oder einer Kanzler(in)- Verhinderungspartei ändere nichts an den derzeitigen Zuständen.