Nach über zwei Jahrzehnten im Spitzensport verabschiedet sich Slalom-Kanute Hannes Aigner vom internationalen Wettkampfgeschehen. Der 36-jährige Ausnahmesportler vom Augsburger Kajakverein gab auf seinen sozialen Kanälen bekannt, dass er zum Jahresende seine aktive Laufbahn beenden wird.
Rücktritt mit Wehmut – Aigner zieht Schlussstrich
Mit zwei olympischen Bronzemedaillen (2012 in London und 2021 in Tokio) sowie dem Weltmeistertitel 2018 gehört Hannes Aigner zu den erfolgreichsten deutschen Kanuten der letzten Jahre. Nun ist Schluss – zumindest auf höchstem Niveau:
„Eine besondere Reise geht zu Ende – ich werde meine aktive Zeit als Leistungssportler im Kanusport beenden“, erklärte Aigner öffentlich.
Seine Entscheidung fiel ihm alles andere als leicht. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, weil ich nach wie vor den Sport noch gern mache“, betonte er. Dennoch sieht der Routinier für sich im professionellen Wettkampfsport keine Zukunft mehr und kündigt an, sich künftig anderen Zielen zu widmen.
Verletzungspech beschleunigt das Ende
Bereits in diesem Jahr musste Aigner einen herben Rückschlag verkraften: Aufgrund gesundheitlicher Probleme sagte er die bevorstehende Weltmeisterschaft in Australien schweren Herzens ab. Wie lange er noch auf dem Wasser aktiv sein kann, hängt nun vom Genesungsverlauf ab. Bis Ende 2025 möchte er, falls es sein Gesundheitszustand zulasse, „noch im Boot sitzen“.
Neuanfang mit klaren Plänen
Auch wenn das Kapitel Spitzensport endet, blickt der zweifache Vater voller Zuversicht in die Zukunft. „Es gibt schon feste Pläne. Was als nächstes kommt, darüber werde ich zeitnah berichten“, verriet Aigner, ließ jedoch konkrete Details zunächst offen.
Seinen Abschied nutzt der Ausnahmeathlet, um sich bei all jenen zu bedanken, die ihn auf seiner erfolgreichen Reise begleitet haben – allen voran seiner Familie:
Aigner bedankt sich bei allen Weggefährten, seinen Unterstützern, Trainern, Sponsoren und Freunden – und ganz besonders seiner Familie.


