Augsburg | Plärrergeschehen der unangenehmen Art

Der Plärrer ist ja eigentlich ein Fest der Freude und Entspannung für jung und alt. Doch leider kommt es auch immer wieder zu unschönen Begebenheiten. Sei es, weil zu stark dem Alkohol zugesprochen wird oder es einfach aus anderen Gründen zum Streit kommt.

Hier ein kleiner Auszug von solch unangenehmen Geschehnissen vom Freitag, dem 03.05.2019:

 Gegen 22:45 Uhr fuhr ein 34- Jähriger mit dem Kettenkarussell. Er versuchte in seinem Sitz zu schaukeln und so der vor ihm fahrenden 15- Jährigen ans Gesäß zu fassen. Dies gelang ihm jedoch nicht, sondern er wurde von Zeugen beobachtet, welche die Polizei hinzuriefen. Dem sichtlich alkoholisierten Mann wurde ein Platzverweis erteilt.

Gegen 23:00 Uhr  wurde in einem Festzelt  ein 29- Jähriger von einem bislang unbekannten Täter beleidigt. Dies nahm ein 27- jähriger Freund zum Anlass und schlug einem 16- Jährigen in den Bauch und beleidigte ihn. Daraufhin schlug ein 15- Jähriger den 27- Jährigen ins Gesicht, wovon dieser eine Platzwunde erlitt. Der 16- Jährige versuchte zu schlichten, wurde aber nun vom 27- Jährigen in den Schwitzkasten genommen und geschlagen. Im Anschluss konnten die Beteiligten getrennt werden, welche alle alkoholisiert waren und eine medizinische Behandlung ablehnten. Außer gegen den 16- Jährigen, werden gegen alle Beteiligten Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung oder beidem betrieben.

Gegen 21:45 Uhr war ein 63- jähriger Taxifahrer mit der Alkoholisierung eines 11- jährigen Fahrgastes nicht einverstanden und verwies ihn aus dem Taxi. Hinzu kam ein 27- Jähriger, welcher dem Taxifahrer ins Gesicht schlug. Dieser revanchierte sich in gleicher Weise. Der 57-jährige Großvater des 11- Jährigen beleidigte nun den Taxifahrer und spuckte ihn an. Die Kontrahenten konnten vom Sicherheitsdienst getrennt werden. Der betreffende 11- Jährige war bei der Aufnahme durch die Polizei gar nicht mehr vor Ort. Gegen die Beteiligten wird wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

Gegen 08:45 Uhr wollte eine 20- Jährige mit ihrem 29- jährigen Ex- Freund in einem Festzelt private Angelegenheiten klären. Da es aber hier zum Streit kam, wurde die 20- Jährige vom Inhaber des Zeltes verwiesen. Dem kam sie zunächst widerwillig nach, kehrte jedoch kurze Zeit später wieder zurück. Als sie vom Inhaber an das Hausverbot erinnert wurde, schlug sie diesem ins Gesicht. Die leicht alkoholisierte Frau wurde zunächst in Gewahrsam genommen, später aber ihrer Betreuerin übergeben. Die 20- Jährige wird wegen Köperverletzung und Hausfriedensbruch zur Anzeige gebracht.

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