„In diesem Jahr können wir im Stadtumbauprogramm der Bund-Länder-Städtebauförderung 17 Gemeinden in Schwaben mit rund 6,9 Millionen Euro von Bund und Freistaat unterstützen. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen den Programmgemeinden damit rund 10,1 Millionen Euro zur Verfügung“, teilte Bayerns Bauministerin Ilse Aigner anlässlich der Zuteilung der Mittel an die Gemeinden mit.

2018-08-02-BayernKolleg-Wohnheim-–-49 Augsburg und 16 weitere schwäbische Gemeinden erhalten rund 6,9 Millionen Euro aus Stadtumbauprogramm Augsburg Stadt Landkreis Augsburg Memmingen Neu-Ulm News Newsletter Oberallgäu Ostallgäu Politik Unterallgäu Bund-Länder-Städtebauförderung Ilse Aigner Stadtumbauprogramm | Presse Augsburg
Ilse Aigner | Archivfoto: Wolfgang Czech

 

Der demografische Wandel stellt Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen. Auch in der Arbeitswelt gibt es Umwälzungen. Fabriken stehen leer, die Gebäude haben ihre Bedeutung verloren. Ähnlich die Flächen ehemaliger Kasernen und der Bahn. Das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau“ unterstützt Kommunen dabei, genau diese Brachflächen zu aktivieren und neue Projekte anzustoßen.

Bestes Beispiel ist die Stadt Buchloe. Dank Fördermitteln kann sie den Bahnhof als regionale Mobilitätsdrehscheibe ausbauen und die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes fortführen. In einem zweiten Schritt errichtet sie westlich davon neue Parkplätze und großzügige Fahrradabstellanlagen. Die Stadt Lindau bereitet die Neukonzeption des Stadtmuseums im historischen ‚Cavazzen‘ auf der Insel vor. Die Städtebauförderung beteiligt sich an der Revitalisierung dieses bedeutenden Baudenkmals zusätzlich mit Mitteln der Förderinitiative ‚Innen statt Außen‘.

Bayernweit stehen im Stadtumbauprogramm 2018 insgesamt 146 bayerischen Gemeinden Fördermittel in Höhe von mehr als 70 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit den Investitionen der Gemeinden ergibt sich damit ein Gesamtinvestitionsvolumen von fast 95 Millionen Euro. Wesentliche Förderschwerpunkte sind 2018 auch wieder die bauliche Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Wiedernutzung von Brachflächen, die Verbesserung des öffentlichen Raums und die Erhaltung von Gebäuden mit baukultureller Bedeutung. „Wir wollen Leerstand beseitigen, Flächen aktivieren und die Innenentwicklung der Städte und Gemeinden vorantreiben.“