Augsburg und Friedberg planen gemeinsames Wohnbauprojekt über Gemeindegrenzen hinweg

Die beiden Städte Augsburg und Friedberg planen ein gemeinsames Wohnbauprojekt im Bereich Hochzoll/Friedberg-West.

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Symbolbild | Wolfgang Czech

Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sieht in der interkommunalen Zusammenarbeit einen praktikablen Lösungsansatz, um der steigenden Nachfrage nach Wohnraum in der dynamisch wachsenden Stadt zu begegnen. „Dabei geht es nicht nur um den sozial geförderten Wohnungsbau. Auch eine verdienende Mittelschicht muss sich Wohnraum leisten können. Wenn der Nachfragedruck steigt, braucht es Impulse. Einer davon ist, die Wohnraumversorgung als überregionale oder interkommunale Aufgabe zu sehen. Denn so wie Innovationen in einem gesamten Wirtschaftsraum wirken, so müssen auch Aufgaben in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum gelöst werden“, so OB Dr. Gribl

Wie das Augsburger Stadtoberhaupts betont, endet das Thema Wohnen nicht an der Gemarkungsgrenze einer Gebietskörperschaft. „Eine Aufgabenverteilung, bei der nur die Stadt Augsburg geförderten Wohnungsbau betreibt und die umliegenden Gemeinden nur frei-finanzierten Wohnungsbau entspricht nicht meinen Vorstellungen für eine homogene Entwicklung einer Gesellschaftsstruktur in einem gemeinsamen Wirtschaftraum. Es tut uns allen gut, wenn wir eine durchmischte Gesellschaft haben, die letztlich auch tragfähiger ist. An diesem Grundverständnis arbeiten wir. Es muss genauso selbstverständlich sein, wie das Selbstverständnis eines gemeinsamen Wirtschaftsraums“, erläutert der OB.