Schön langsam trägt die Aufklärungsarbeit der Polizei Früchte, denn immer mehr Menschen durschauen mittlerweile die betrügerischen Absichten von Anrufern und WhatsApp-Versendern. Die potentiellen Opfer meist höheren Alters werden auch von Kindern, Enkeln oder Bekannten über die gängigen Maschen der Betrüger aufgeklärt. 

Der Erfolg zeigt sich zum Beispiel in den nachfolgenden Fällen:

GöggingenBetrüger scheitern

Am Donnerstag (11.08.2022) und Mittwoch (10.08.2022) scheiterten betrügerische Anrufer mit unterschiedlichen Maschen. Einer 40-Jährigen war die bereits häufig gescheiterte falsche Bandansage von Europol bekannt, sodass sie umgehend auflegte. Auch eine 87-Jährige ließ sich durch den vermeintlichen Anruf der „Verbraucherzentrale“ nicht beirren. Der Frau wurde eine Kontopfändung angekündigt, wenn sie nicht einen bestimmten Anwalt anrufen würde. Die Angerufene handelte genau richtig und beendete das Telefonat ohne die Weitergabe von Daten.

Betrüger wenden die unterschiedlichsten Maschen an, um an das Geld ihrer potentiellen Opfer zu gelangen.

 

Dillingen Weitere Betrugsversuche über WhatsApp 

Im Tagesverlauf des 11.08.2022 erhielten zwei Dillinger Anwohner Mitteilungen von unbekannten Rufnummern über WhatsApp.

In einem Fall gab sich der Absender als Sohn aus, der dringend Geld für ein neues Handy benötigte. In einem weiteren Fall wollte die angebliche Tochter, dass die Mutter eine Online-Überweisung für sie tätigt, nachdem sie den Anbieter gewechselt habe und nun keinen Zugriff mehr auf ihr Konto habe. In beiden Fällen erkannten die Geschädigten den Betrugsversuch und meldeten die Vorfälle der Polizei.

 

Nördlingen Betrüger wieder verstärkt aktiv 

Gestern (11.08.2022) gingen bei der Polizei in Nördlingen wieder vermehrt Mitteilungen ein, dass überwiegend ältere Leute von fremden Personen angerufen wurden, die sich als vermeintliche Kriminalpolizisten ausgaben. Sie suggerierten den Leuten, dass in der Nachbarschaft Einbrüche stattgefunden hätten und wollten damit in Erfahrung bringen, ob diese Vermögenswerte zu Hause hätten. Die Polizei Nördlingen warnt davor, solche Informationen herauszugeben. Im Zweifelsfall lassen Sie sich bitte eine Telefonnummer für einen Rückruf geben und gleichen diese Nummer mit der tatsächlichen Telefonnummer der Polizei ab.

Tipps zum Schutz vor Betrug unter www.polizei-beratung.de und bei der Präventionskampagne zum Schutz vor Telefonbetrügern unter www.polizei.bayern.de/nmmo.

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