Bei der Stadt Augsburg ist man mit dem neuen Verkehrswegeplan zufrieden

Am Mittwoch hat das Bundeskabinett den Bundesverkehrswegeplans 2030 beschlossenen. Aus Augsburg und der Region erhielt sie für die geplanten Projekte überwiegende Zustimmung. Auch bei der Stadt Augsburg zeigt man sich zufrieden.

zug_bahn_schienen1 Bei der Stadt Augsburg ist man mit dem neuen Verkehrswegeplan zufrieden News Politik Augsburg Bundesverkehrswegeplan 2030 Eva Weber Gribl | Presse Augsburg
Foto: Dominik Mesch

„Mit einem Ausbau der ICE-Strecke Ulm-Augsburg zu einer leistungsfähigen Schienenverbindung wird die Bedeutung des Oberzentrums Augsburg als Teil der Technologieachse Süd enorm gestärkt. Auf diesem Abschnitt der transeuropäischen Bahnachse Paris – München – Wien – Südosteuropa bündeln sich Wirtschafts- und Innovationskraft in einem Ausmaß, wie es in kaum einer anderen europäischen Region zu finden ist. Für uns ist diese Ergebnis sehr erfreulich“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zum neuen Bundesverkehrswegeplan. Seit Jahren setzen sich Stadt, Region und Wirtschaft gemeinsam für eine Ertüchtigung der Schienenverbindung Ulm – Augsburg ein. Jetzt steht das Vorhaben wieder auf der Liste der vordringlichen Verkehrsprojekte des vom Bundeskabinett nun beschlossenen Bundesverkehrswegeplans 2030.

„Wichtig ist jetzt eine sofortige Inangriffnahme der Planung und eine zügige Realisierung des Streckenausbaus denn die Zeit drängt. Mit Inbetriebnahme von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart – Ulm Anfang des kommenden Jahrzehntes werden zwischen München und Stuttgart deutlich mehr Hochgeschwindigkeitszüge verkehren. Für den Schienenpersonennahverkehr wird es dann auf der heute schon hochbelasteten Strecke noch enger“.

Die „Magistrale für Europa“ verbindet mit dem Großraum Paris, Baden-Württemberg und Bayern die drei innovationsstärksten Regionen Europas. Mit dem als „vordringlich“ eingestuften lückenlosen Ausbau der Schienenmagistrale, der jetzt in greifbare Nähe rückt, sind deutliche Kapazitätserweiterungen wie auch Geschwindigkeitserhöhungen verbunden. Dazu wird aller Voraussicht nach die bestehende Strecke ausgebaut, um die Fahrzeiten spürbar zu verkürzen.

Auch für einen verbesserten Nahverkehr in Augsburg und der Region ist der Ausbau der ICE-Strecke zwingend erforderlich. Der schnellere ICE-Zugverkehr muss mit den Nahverkehrszügen in Einklang gebracht werden. Der Regio-Schienen-Takt bei den Nahverkehrszügen ist Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region Augsburg ist. Auch vor diesem Hintergrund investiert die Stadt Augsburg erheblich in das Projekt Mobilitätsdrehscheibe Augsburg mit dem barrierefreien und komfortablen Verkehrsknotenpunkt Königsplatz samt neuen Straßenbahnlinien und dem Bau einer Straßenbahnhaltestelle unterhalb des Hauptbahnhofes.

„Attraktive Zugverbindungen sowohl im Fern- als auch im Nahverkehr sind für den Wirtschaftsraum Augsburg ein wichtiger Standortfaktor. Grundlage dafür ist ein leistungsfähiges Schienennetz“, so Bürgermeisterin und Wirtschafts- und Finanzreferentin Eva Weber.