Augsburger AfD schickt Bayerbach als OB-Kandidaten ins Rennen

Andere Parteien positionieren sich ebenfalls

So langsam geht es in die heiße Phase für die Kommunalwahl im kommenden Jahr. Mit der Alterntive für Deutschland (AfD) hat nun eine erste Partei ihren Kandidaten für die Nachfolge für Oberbürgermeister Kurt Gribl benannt.

Markus Bayerbach wurde im vergangenen Herbst für die AfD in den Landtag gewählt. Getreu dem Motto „Nach der Wahl ist vor der Wahl“, wird der Lehrer sich nun erneut auf einen Wahlkampf vorbereiten. Seine Partei hat ihn als Kandidaten für die Wahl zum Augsburger Oberbürgermeister im kommenden Jahr bestimmt. Damit ist Bayerbach der Erste, der sich offiziell um die Nachfolge des scheidenden OB Kurt Gribl bewirbt.

Andere Parteien positionieren sich ebenfalls

Doch auch die anderen Parteien haben sich zum Teil schon entsprechend positioniert. Bei Bürgermeisterin Eva Weber (CSU) und Frederik Hintermayr (Linke) fehlt (nur) noch die offizielle Nominierung durch die entsprechende Parteiversammlung. Noch nicht ganz soweit sind die beiden „kleinen“ Partner im Regierungsbündnis. Bei der SPD gelten der Fraktionsvorsitzende Florian Freund und Ordungsreferent Dirk Wurm als die wahrscheinlichsten Kandidaten. Immer wieder ist aber auch der Name Gerhard Ecker zu hören. Der Augsburger ist aktuell Oberbürgermeister in Lindau, wird sein Amt aber 2020 niederlegen.

Bei den Grünen gilt mit Martina Wild ebenfalls die Fraktionsvorsitzende als Kandidatin mit den besten Aussichten. Mit Deniz Anan und Melanie Hippke stellen sich dort aber zwei weitere Anwärter dem Mitgliedervotum.

Voraussichtlich wird es auch bei Freien Wählern, der neuen Bürgerbewegung „Augsburg in Bürgerhand“ und der ÖDP (Christian Pettinger?) einen Kandidaten geben.