Nachdem die Geschäftsleitung von Ledvance seit kurzem die Schließungspläne der Standorte an der Berliner Allee und an der Steinernen Furt bestätigt hat, ist die Augsburger Allianz für Arbeitsplätze am Mittwoch erneut zu einem Runden Tisch zusammengekommen, um über die möglichen und erforderlichen nächsten Schritte im Interesse der Beschäftigten zu beraten.

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Leider ist die Geschäftsleitung von Ledvance trotz der von den Beschäftigten erarbeiteten und vorgestellten Alternativkonzepte von den Schließungsplänen der Augsburger Standorte nicht abgerückt. Jetzt geht es vorrangig darum, für die Beschäftigten klare Perspektiven zu eröffnen. Hierzu hat zuallererst das Unternehmen selbst im Rahmen der anstehenden Sozialplanverhandlungen mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaftsvertretern weiterhin die Verantwortung zu übernehmen.

Durch die Bündelung der Kompetenzen, Erfahrungen und der konkreten Instrumente der Akteure der Augsburger Allianz für Arbeitsplätze sollen den Beschäftigten von Ledvance ergänzend und unterstützend Perspektiven aufgezeigt und eröffnet werden.

Berufliche Erwartungen erfassen

Deshalb trafen sich auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Zweiter Bürgermeisterin Eva Weber die Vertreter der Allianzmitglieder kurzfristig heute zum Gespräch. Zunächst wurden die Voraussetzungen erarbeitet, damit gezielte Beratungs- und auch Vermittlungsangebote für die Beschäftigten erfolgen können. Dazu ist beispielsweise bereits ein Fragebogen für die Beschäftigten vorbereitet worden, um deren beruflichen Erwartungen erfassen zu können.

Im Schulterschluss an der Seite der Mitarbeiter

„Wir werden in engem Schulterschluss alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente und Möglichkeiten aufzeigen und nutzen, um in dieser schwierigen Situation den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ledvance zur Seite zu stehen“, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Dazu arbeiten alle Beteiligten der Allianz seit Bekanntwerden der geplanten Standortschließung eng und vertrauensvoll miteinander.