Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat gestern in der Basilika St. Ulrich und Afra in Augsburg zwei Männer aus dem Priesterseminar St. Hieronymus durch Handauflegung und Gebet zu Diakonen geweiht: Ludwig Bolkart  aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Weißenhorn und Richard Hörmann aus der Pfarrei St. Philippus und Jakobus in Bad Grönenbach.

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Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute Ludwig Bolkart (links) und Richard Hörmann (rechts) zu Diakonen geweiht. (Foto: Maria Steber / pba)

Begabt mit dem heiligen Geist und in dessen Kraft, stehe der Diakon als Helfer dem Bischof und seinem Presbyterium zur Seite: „Im Dienst des Wortes, des Altares und der Liebe ist er für alle da“, wandte sich Bischof Konrad in seiner Predigt an die Weihekandidaten.

Er wies darüber hinaus auf die wichtige und besondere Bedeutung des diakonischen Dienstes seit dessen Ursprüngen in der Urkirche hin: „Wie immer sich im Laufe der Kirchengeschichte die Dienste entwickelt haben mögen“, so sei „die Notwendigkeit der Konzentration auf die Verkündigung des Wortes und das Gebet wie auf den konkreten diakonischen Dienst an den Menschen“ ungebrochen. Sei das Wachstum der frühen Kirche zwar nicht mit einem Wachstum in aller Einheit und Einmütigkeit unter den Gläubigen einhergegangen, so seien die Spannungen jedoch nicht einfach mit einem Hinweis auf die Vielfalt als Reichtum wegerklärt worden, sondern ganz praktisch angegangen und überwunden worden. Einem ganz besonderen Stand der Kirche sei hierbei „der Dienst der tätigen Liebe“ übertragen worden, „näher hin als Dienst an den Tischen gekennzeichnet, und zwar für die Gesamtgemeinde“, so Bischof Konrad.