Augsburger Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr fordert „Spurwechsel“

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr begrüßt, dass sich die Koalitionsspitzen gestern geeinigt haben, im September das Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen.

2017-03-01-SPD-Aschermittwoch-–-07-1 Augsburger Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr fordert "Spurwechsel" Augsburg Stadt Politik Politik & Wirtschaft Überregionale Schlagzeilen Einwanderungsgesetz Lars Klingbeil SPD Spurwechsel Ulrike Bahr | Presse Augsburg
Foto: Wolfgang Czech

„Deutschland ist ein Einwanderungsland. Die SPD fordert seit langem ein Einwanderungsgesetz, damit die Einwanderung klar und rechtsstaatlich geregelt wird. Es ist höchste Zeit, dass wir gleich zu Beginn nach der Sommerpause einen Meilenstein setzen. Ich betone aber ausdrücklich, dass es genauso wichtig ist, all den Ausländern, die hier gut integriert sind und unser Land als Pfleger, Erzieher oder andere Fachkräfte bereichern, ebenfalls eine sichere Bleibeperspektive anzubieten – gerade auch den Flüchtlingen, die eine Ausbildung absolvieren oder eine Ausbildung absolvieren könnten! Denn im Moment werden oft die falschen Menschen abgeschoben. Den sogenannten Spurwechsel, nämlich abgelehnten oder geduldeten Asylbewerbern den Weg in den deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, befürworte ich. Es entbehrt jeglicher Logik, ausländische, gut integrierte Fachkräfte wegzuschicken, wenn sich auf der anderen Seite der Fachkräftemangel verstärkt.“

Ulrike Bahr hat sich wiederholt mit diesem Thema beschäftigt, so steht sie unter anderem auch mit der IHK Schwaben über den lokalen Fachkräftemangel und Flüchtlinge in Ausbildung im Austausch. „Nicht nur in der Wirtschaft wird zurecht kritisiert, dass gut ausgebildete und gut integrierte Asylbewerber abgeschoben werden“, so Bahr.

Aus aktuellem Anlass wird Ulrike Bahr zu diesem Thema auch den SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil Mitte September in Augsburg begrüßen.