Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute im Hohen Dom zu Augsburg der Opfer der Attentate in Sri Lanka gedacht: „Christ ist erstanden, Halleluja. Ja, er ist wahrhaft auferstanden. Das bekennen wir freudig, eingedenk des schweren Schicksals unserer Schwestern und Brüder in Sri Lanka“, eröffnete er das Pontifikalamt zum Hochfest der Auferstehung des Herrn. Auch in den Fürbitten wurde für die Opfer der Attentate gebetet.

6FEC4B25-6098-495B-928B-92B9C0C828B0 Augsburger Dom | Ostermesse wird im Gedenken an Opfer von Sri Lanka eröffnet Augsburg Stadt Kunst & Kultur News Newsletter | Presse Augsburg
Bischof Konrad während seiner Predigt zum Hochfest der Auferstehung des Herrn. (Foto: Annette Zoepf/pba)

In seiner Predigt lud der Bischof dazu ein, die Botschaft des Osterfestes mit dem Verstand, aber noch mehr mit dem Herzen aufzunehmen. Wie er am Beispiel der Maria Magdalena, der Jünger Petrus und Johannes und auch der beiden Emmausjünger verdeutlichte, seien sie ihrem Herzen gefolgt. Dieses habe sie zum Grabe aufbrechen und die Darlegungen des Auferstandenen aufnehmen und verstehen lassen.

„Kein Evangelist hat auch nur den Versuch unternommen, das alle menschliche Vorstellungskraft übersteigende Geschehen der Auferstehung des Herrn zu erklären“, so Bischof Konrad. Die Apostel hätten sich an die Tatsachen gehalten, die ihnen zugänglich gewesen seien: das leere Grab, die Erscheinungen des Auferstandenen, die sinnenfälligen Begegnungen mit ihm. „Aber die Begegnung mit ihm ist nur möglich, wenn das Herz bereit ist, zu sehen und zu glauben.“ Gott könne man nur begegnen, wenn man sich selber ganz und gar investiere.