Augsburger Europaabgeordneter Ferber zum Vize-Vorsitzenden des Unterausschusses Steuern gewählt

„Mehr Steuerehrlichkeit und Steuergerechtigkeit in Europa, das sind die Ziele des neuen Unterausschusses Steuern im Europäischen Parlament“, so Markus Ferber. Der CSU-Europaabgeordnete wurde heute auch zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. „Das Einsetzen eines permanenten Unterausschusses zu Steuerthemen ist ein Meilenstein im Kampf gegen Steuerhinterziehung und aggressive Steuerplanung.“

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Markus Ferber heute in Brüssel bei der Eröffnung der ersten Ausschusssitzung des Unterausschusses Steuern. | Quelle: Markus Ferber

 
Steuervermeidung bekämpfen und Besteuerung der Digitalwirtschaft vorantreiben:
Konkret geht es Markus Ferber in aller erster Linie um mehr „Fairness“: „Gewinne in Europa, aber der Server steht in den USA: Mit diesem Konstrukt sparen große Konzerne wie Apple, Google, Facebook oder Starbucks ordentlich Steuern. Gegen diese Steuersparmodelle müssen wir vorgehen. Wer in der EU Gewinne macht, der soll auch hier Steuern zahlen“, so Ferber. „Die EU kann es sich definitiv nicht leistet bei den Steuertricksereien großer Konzerne zuzuschauen. Das schadet unseren kleinen und mittelständischen Unternehmen und führt zu schmerzlichen Einnahmeverlusten in den Mitgliedstaaten.“
 
Permanente Strukturen geschaffen:

„Bisher haben wir nach jedem Steuerskandal einen neuen Sonderausschuss eingesetzt. Jetzt haben wir permanente Strukturen geschaffen. Ein ständiges Gremium wird regelmäßig und fokussiert am Thema Steuergerechtigkeit arbeiten und somit der Kommission und den Mitgliedsstaaten auf die Finger schauen“, erklärt Ferber, der für die EVP-Fraktion das Mandat des neuen Unterausschusses ausgehandelt hat. „Als Christdemokraten haben wir die Initiative für diesen Unterausschuss ergriffen, um sicherzustellen, dass sich das Thema künftig deutlicher im Arbeitsbetrieb des Parlaments spiegelt.“