Augsburger Linken-Büro wird mit explosiven Mitteln angegriffen

Am Samstag Abend wurden die Polizei und der Vorstand der Augsburger Linken über einen lauten Knall im Bereich der Geschäftsstelle „Linksbüro“ informiert. Unbekannte hatten offenbar explosive Mittel im Briefkasten gezündet.

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Frederik Hintermayr will sich nicht einschüchtern lassen

Frederik Hintermayr, Vorsitzender der Linken Augsburg: „Wie sich  diese Tat genau zugetragen hat, können wir momentan nicht sagen, da die Polizei noch ermittelt. Wie es aussieht, wurden aber explosive Mittel eingesetzt. Das ist schon eine neue Stufe der Gewalt und besorgt uns“. Hintermayr weiter: „Alleine in den vergangenen Wochen mussten wir drei Angriffe zur Anzeige bringen.“

Zunächst wurde das Türschloss beschädigt, vergangene Woche wurden Schmierereien festgestellt. Einschüchtern lassen will sich die Linken nicht. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Strategie der Rechten, ihre Gegner einzuschüchtern, aufgeht. Wir werden weiter für eine friedliche und offene Gesellschaft kämpfen“. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Susanne Ferschl unterhält seit Anfang des Jahres ein Bürgerbüro im „Linksbüro“ und ergänzt: „Diese Taten sind ein Angriff auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Sie müssen jetzt schnell aufgeklärt werden.“