Augsburger organisieren einen OP-Saal für die Ukraine

In Tschernowitz / Westukraine wird dank Augsburger Hilfe ein  OP-Saal eingerichtet.

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Foto: Marion Buk-Kluger

Innerhalb von nur drei Wochen wird derzeit ein Versprechen wahr gemacht: Equipment für einen zweiten OP-Saal für das Regionalkrankenhaus in Tschernowitz in der Westukraine wird gerade dorthin gebracht. Und das ist maßgeblich dem unermüdlichen Einsatz von Missionsleiter Philipp Blobel (Lions Club Augsburg Elias Holl) und Uniklinik Oberarzt Henryk Pich zu verdanken. Auch durch die anderen vier Fahrer, die sich seit Montag, 11. April auf den Weg gemacht haben (Dominic Jefferson, Herbert Gairhos, Jörg Puma und Norbert Kienning) und zahlreicher Spenden (u.a. vom Uniklinikum Augsburg, dem Friedberger und dem Schwabmünchener Krankenhaus sowie vom Uniklinikum Dresden ) kann dies verwirklicht werden. Diese Fahrt steht unter der Schirmherrschaft von Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber.

Augsburger Delegation war bereits vor Ort 

Die erste Station im ukrainischen Tschernowitz führte die Augsburger Delegation (Missionsleiter Philipp Blobel vom Lions Club Augsburg Elias Holl, Uniklinikum Oberarzt Henryk Pich, Fotograf Herbert Gairhos und Journalistin Marion Buk-Kluger ) vor gerade einmal drei Wochen zum dortigen Regionalkrankenhaus. Hier trafen sie auf Oberarzt Serhii Brodovskiy, die medizinische Leiterin der territorialen Verteidigung Oksana Panasiuk (sie war bereits 2014 in der Ostukraine aktiv) und Valentyn Vasilyevich Vasylov, den Leiter der Traumatologie. Eindrücklich schilderten die Mediziner den Augsburgern bei der Führung durch das Haus, was für die Behandlung u.a. der verwundeten Soldaten benötigt wird, die aus den Kampfgebieten hierher gebracht werden. Vor allem Equipment für einen zweiten OP-Saal würde dringend gebraucht. 

Und genau das ist nun auf dem Weg in die Bukowina, die seit vielen Jahren Beziehungen zu Augsburg pflegt.

Marion Buk-Kluger