Den Augsburger Panthern gelang im fünften Versuch der erste Drei-Punkte-Heimsieg der neuen DEL-Saison. Die Mannschaft besiegte die Löwen Frankfurt im heimischen Curt-Frenzel-Stadion mit 4:1 und beendete damit eine Serie von drei Niederlagen. Zuvor hatten die Panther drei Heimspiele erst in der Overtime oder im Penaltyschießen gewonnen und zuletzt eine knappe Niederlage gegen Wolfsburg hinnehmen müssen.
Saisonpremiere für T.J. Trevelyan
Trainer Ted Dent musste am Spieltag auf einige Stammspieler verzichten, darunter Anrei Hakulinen, Jason Bast und Anthony Louis. Dafür kehrte T.J. Trevelyan zurück ins Team und feierte sein Saisondebüt. Bereits in den ersten Minuten zeigte sich Goalie Strauss Mann stark, indem er einige wichtige Schüsse parierte und so den frühen Führungstreffer der Gäste verhinderte. Die ersten nennenswerten Chancen erarbeitete sich der AEV dann in Überzahl, als Moritz Elias nach einem Defensivfehler der Frankfurter Löwen dem Frankfurter Torwart Jussi Olkinuora gefährlich nahe kam.
Chris Collins bringt Panther in Führung
Das neu zusammengestellte Überzahlspiel der Augsburger konnte zunächst nicht genutzt werden, doch dann war es Chris Collins, der die Fans jubeln ließ: Nachdem ein Schuss von Riley Damiani nicht festgehalten wurde, staubte Collins in der 14. Minute zum verdienten 1:0 ab. Auch in Unterzahl zeigte das Team Stärke und bewahrte die knappe Führung nach dem ersten Drittel.
AEV dominiert das zweite Drittel
Mit dem Rückenwind der Führung übernahmen die Panther im zweiten Drittel das Spielgeschehen. Der AEV zeigte schnelle Angriffe und hatte mehrere gute Chancen, während die Gäste Schwierigkeiten hatten, in die Partie zurückzufinden. Schließlich sorgte Moritz Elias in der 29. Minute für das 2:0, als sein Pass unglücklich vom Schlittschuh eines Frankfurter Spielers ins Tor abgelenkt wurde. Kurz vor der Pause konnte D.J. Busdeker nach einem Konter auf 3:0 erhöhen und ließ das Publikum erneut jubeln.
Frankfurt verkürzt, doch Panther machen den Sieg perfekt
Die Löwen erwischten im Schlussdrittel einen schnellen Start und verkürzten durch Markus Schweiger auf 3:1. Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht beirren und stellten mit einem Powerplay-Treffer von Nolan Zajac in der 55. Minute den Endstand von 4:1 her. Der AEV zeigte eine disziplinierte Vorstellung und ließ insgesamt nur 15 Torschüsse auf das eigene Tor zu, während sie selbst 31 Mal auf das Tor von Olkinuora schossen.
Mit diesem verdienten Sieg und dem ersten Heimdreier der Saison im Gepäck, reist der AEV am Sonntag zu den Schwenninger Wild Wings und wird mit gestärktem Selbstbewusstsein in die nächste Partie starten.


