Augsburger Panther bezwingen Meister Adler Mannheim

Drei Spiele hatten die Augsburger Panther auf einen Sieg warten müssen. Ausgerechnet gegen den deutschen Meister aus Mannheim sollte es wieder klappen. Nach dem 4:2 konnten die Schwaben ihren Platz in den Playoffrängen weiter festigen.AEV_BIEL_027 Augsburger Panther bezwingen Meister Adler Mannheim Augsburg Stadt Augsburger Panther News Sport Adler Mannheim AEV Augsburger Panther | Presse Augsburg

Nach drei Niederlagen in Serie ging es an diesem Sonntagnachmittag für die Augsburger Panther ausgerechnet gegen den amtierenden Meister aus Mannheim. Auch für die Adler lief es zuletzt aber nicht gut, auch sie verloren drei Partien in Serie. Um den letzten Playoffrang abzusichern musste der AEV seine Negativserie beenden. Schon früh mussten die Panther bei dieser Aufgabe auf Verteidiger Henry Hasse verzichten, der nach einem Foul von Hungerecker mit einer schwer blutenden Wunde im Gesicht vom Eis musste (4.). Für den Mannheimer war die Begegnung zu diesem Zeitpunkt ebenfalls bereits beendet, er musste mit einer 5+ Spieldauerdisziplinarstrafe zurück in die Kabine. Die daraus resultierende nummerische Überzahl wusste Augsburg dann für sich zu nutzen. Schmölz konnte nach feiner Vorarbeit von LeBlanc zur frühen Führung treffen. Mannheim benötigte einige Zeit um sich von diesem Schock zu erholen. Vier Minuten vor der Pause kamen sie durch einen skurrilen Treffer aber doch zum Ausgleich. Plachtas Schuss traf Desjardins im Gesicht, den Abpraller konnte Wolf zum 1:1-Pausenstand im Tor unterbringen. 

LeBlanc zauberte einmal mehr

Als der AEV kurz nach dem Seitenwechsel wieder in Überzahl ran durfte, war LeBlanc zur Stelle. Sein gezielter Schlenzer ließ Endras keine Abwehrchance. Fraser konnte nach einem schnellen Konter diese Führung dann sogar noch weiter ausbauen. Wieder benötigte Mannheim bis kurz vor der Pausensirene um sich deutlich bemerkbar zu machen. Erneut war es Wolf der sein Team mit seinem Überzahltreffer wieder zurück ins Spiel brachte. Doch noch war das zweite Drittel nicht beendet. 15 Sekunden waren noch auf der Uhr, als LeBlanc in Unterzahl einen Konter fuhr und mit einem absoluten Sahnepass McNeill zum 4:2 in Szene setzte. 

Im letzten Drittel verteidigte Augsburg geschickt und ließ keinen Zweifel am Ausgang des Spiels mehr zu. Der AEV beendete seine Negativserie zu einem guten Zeitpunkt. Am Freitag wartet auf Augsburg das Derby in Ingolstadt, am Sonntag geht es dann im Curt-Frenzel-Stadion gegen Iserlohn (16:30 Uhr).