Augsburger Panther gehen auch an der Donau unter – AEV verliert nach erschreckendem Auftritt in Ingolstadt

Die Augsburger Panther haben auch in Ingolstadt über weite Strecken einen erschreckenden Eindruck hinterlassen. Das 1:5 war hochverdient, die Fans haben nun endgültig „die Schnauze“ voll.

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Die Ingolstädter jubeln nach dem Treffer zum 1-0 durch Charles Bertrand, der Anfang vom Ende für den AEV | Foto: Adrian Goldberg

„Wir haben die Schnauze voll!“, die rund 700 mitgereisten Fans des AEV brachten nach dem Auswärtsspiel in Ingolstadt ihre Sicht auf die Leistung der eigenen Mannschaft deutlich zum Ausdruck. Die Augsburger Panther gingen an der Donau verdient mit 1:5 unter.

Der ERC kontrollierte von Beginn an das Spiel, Augsburg war überwiegend mit der Verteidigung des eigenen Tores beschäftigt. Bereits nach fünf Minuten musste Endras erstmals hinter sich langen. Bertrand hatte den Schlussmann aus spitzem Winkel überwunden.

Erschreckend schwacher Lustlos-Auftritt

Nachdem man das Ergebnis die ersten zwanzig Minuten noch im Rahmen halten konnte, fiel die Leistung anschließend vollkommen aus diesem. Es war kaum eine Minute nach dem Seitenwechsel gespielt, als Endras einen eher harmlosen Versuch von Stachowiak zum 0:2 in das eigene Tor abgefälscht hatte. Der Auftakt vom Ende an diesem Abend. Wie im ersten Drittel gegen Frankfurt war man sich nun über weite Strecken nicht ganz sicher, ob die Panther wirklich auf dem Eis standen. Ingolstadt konnte das Spiel nun nahezu nach Belieben aufziehen. Storm, Stachowiak und Betrand schraubten den Spielstand bis zur 36. Minute auf 0:5 aus Sicht der Gäste in die Höhe. Endras, der schon deutlich bessere Partien abgeliefert hatte, wurde danach für Keller vom Spielfeld geholt.

Nach diesem Lustlos-Auftritt der Schwaben nahmen die Schanzer im letzten Abschnitt etwas den Fuß vom Gas, Augsburg kam jetzt zu mehr Spielanteilen, ohne wirklich Kapital daraus zu schlagen. Das 1:5 im Nachschuss durch LeBlanc (53.) konnte nicht mehr für bessere Laune sorgen. Die AEV-Fans haben endgültig „die Schnauze“ voll.