Im Kellerduell der DEL ging es für die Augsburger Panther am Freitag nach Schwenningen. Statt des erhofften Befreiungsschlags gab es bei der 0:1-Niederlage nach Verlängerung nur einen Zähler.

Aev 2.Jpegteam
Peter Russell | Foto: Wolfgang Czech

Das Freitagsspiel der Augsburger Panther konnte gut als 6-Punkte-Spiel bezeichnet werden. Beim Duell des Vorletzten (AEV) bei den einen Rang besser platzierten Wild Wings aus Schwenningen konnten Weichen gestellt werden.

Nach einem frühen Pfostenschuss der Hausherren (Pfaffengut/4.) übernahmen die Gäste in einer an Höhepunkten armen Partie immer mehr das Ruder. Das deutliche Chancenplus konnte der AEV aber nicht in Zählbares ummünzen, in dieser Saison eines der großen Probleme.

Daran sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht viel ändern. Augsburg war das gefährlichere Team, den bärenstarken Eriksson im SERC-Gehäuse konnten sie allerdings nicht bezwingen. Da auch Augsburgs Endras die wenigen guten Aktionen der Schwarzwälder zunichtegemacht. In einem eher defensiv geprägten Spiel hatte Schwenningens Taylor Spink mit einem Pfostenschuss kurz vor der zweiten Pause noch die bis dahin beste Gelegenheit des Spiels gehabt.

Johnson kann Penalty nicht nützen

Spätestens als Panther-Angreifer Johnson selbst einen Penalty nicht nutzen konnte (46.) zeichnete es sich ab, dass hier ein Treffer entscheidend sein könnte. Da in der regulären Spielzeit keine Bewegung mehr auf der Anzeigetafel kam, musste die Partie in die Verlängerung. Gerade einmal 50 Sekunden waren in der Zusatzsicht gespielt, als Taylor Spink die Hartgummischeibe über die Linie stochern konnten.

K.O. nach 50 Sekunden

Die Augsburger Panther blieben das dritte Mal in Serie in der regulären Spielzeit ungeschlagen, brachten immerhin einen Punkt mit auf die bayerische Seite Schwabens. Aus diesem Abstiegsduell war dies zu wenig, Augsburg gelang es nicht aus 33 Schüssen auf das Tor mindestens einen Treffer zu erzielen. Durch die offensive Ineffizienz der Fuggerstädter konnten sich die Schwenninger mit dem Zusatzpunkt wieder etwas mehr Luft auf die Abstiegsränge verschaffen. Am Sonntagnachmittag muss die Mannschaft von Peter Russell deshalb dringend gegen Nürnberg dreifach punkten(16:30 Uhr).