Augsburger Panther können auch Vertrag mit Topscorer Matt White verlängern

Die Augsburger Panther können die nächste Personalie für die DEL-Saison 2019/20 vermelden. Nun hat auch der teaminterne Topscorer Matt White seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängert. Das neue Arbeitspapier des Angreifers umfasst allerdings eine internationale Ausstiegsklausel, von welcher White unter bestimmten Voraussetzungen Gebrauch machen könnte.

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Topscorer White Matt hier mit Fraser (li) mit und Adam Payerl | Foto: Siegfried Kerpf

Matt White wechselte zur Saison 2017/18 nach Augsburg. In 95 Partien in Diensten der Panther in der Deutschen Eishockey Liga stehen für den 29-jährigen US-Amerikaner 34 Tore und 50 Assists zu Buche. In der laufenden Hauptrunde feuerte kein Spieler der Liga mehr Schüsse auf das gegnerische Tor ab. Ganze 163 Mal prüfte der 178 cm große und 86 kg schwere Linksschütze den Schlussmann des jeweiligen Kontrahenten. White sucht aber nicht nur selber den Abschluss, immer wieder setzt er auch seine Nebenleute in Szene und kreiert Torchancen. Nun konnten die Panther den Vertrag vorzeitig um eine Saison verlängern. Die Vereinbarung umfasst allerdings eine internationale Ausstiegsklausel, von welcher White unter bestimmten Voraussetzungen Gebrauch machen könnte

Hauptgesellschafter Lothar Sigl erklärt: „Wir haben in Einklang mit Spieler und Agenten entschieden, eine Out Clause im Vertrag zu akzeptieren. Nur so konnten wir schon zu diesem frühen Zeitpunkt sicherstellen, dass White sich keinem Ligakonkurrenten anschließt und in Deutschland ausschließlich für uns auf Torejagd gehen kann.“

Matt White ergänzt: „Ich freue mich, dass wir uns frühzeitig auf eine Vertragsverlängerung einigen konnten und mir die Augsburger Panther trotzdem die Chance lassen, die Möglichkeit eines Wechsels in eine internationale Topliga noch ergreifen zu können. Ab jetzt gilt meine volle Konzentration dem Hauptrundenfinale und dann den Playoffs, wir haben noch viel vor.“

Dem AEV ist mit dieser Unterschrift ein echter Coup gelungen. White war in den verangenen Wochen immer wieder mit der zahlungskräftigeren Konkurrenz, besonders aus München, in Verbindung gebracht worden.