Augsburger Panther mit klarem Heimsieg gegen Berlin

Die Augsburger Panther konnten ein Heimspiel mit vielen Strafzeiten für beide Mannschaften für sich entscheiden. Gegen die Eisbären Berlin gab es ein 3:0.

JAAAA, das frühe 1:0 durch Valentine ließ die Panther jubeln | Foto: Siegfried Kerpf

Nach den beiden verlorenen Spielen in Köln und Düsseldorf ging es am heutigen Nachmittag gegen die Eisbären Berlin in das erste Heimspiel nach der Deutschland Cup-Pause. Der Rekordmeister kam als Tabellennachbar ins Curt-Frenzel-Stadion, ein Duell auf Augenhöhe war zu erwarten. Das diese Erwartungen nicht unbedingt erfüllt wurden, lag vor allem am AEV. Bereits nach 19 Sekunden waren die Augsburger Panther das erste Mal erfolgreich. Valentine konnte sich als Torschütze feiern lassen. In der Folge zeigten die Fuggerstädter erneut ein starkes Spiel, mehrfach musste Torhüter Poulin den knappen Rückstand für die Ostberliner in die erste Pause retten.

Auch nach dem Seitenwechsel stand der Kanadier mehr als nur einmal mit Mittelpunkt des Geschehens, seine Vorderleute kamen erst in Überzahl etwas besser zur Entfaltung (27.). Ein Treffer wollte den Hauptstädtern dabei nicht gelingen, wenig später jubelten aber wieder die Hausherren. Der erneut bärenstarke Matt White ließ sich selbst durch ein Foul der Eisbären nicht stoppen und bediente seinen Sturmpartner LeBlanc. Augsburgs Nummer 19 verwandelte eiskalt zum mehr als nur verdienten 2:0. Das man im Schleifgraben zehn Minuten lang auf das nächste Tor warten musste, lag weiterhin am mit Abstand besten Akteur des EHC, an Torhüter Kevin Poulin. Das ausgerechnet er am 3:0 für den AEV beteiligt war ist bitter, aber nicht vermeidbar gewesen. DuPont hatte nach einer Hereingabe von Panther-Topscorer White klären wollen, schoss aber seinem eigenen Keeper an den Fuß, von dort trudelte die Scheibe über die Torlinie.

Und auch im zweiten Drittel sollte sich das Bild nicht mehr ändern. Die Hauptdarsteller hießen weiterhin White und Poulin, nur die Nebendarsteller wurden jetzt getauscht. Nicht an der Scheibe, mehr im Boxkampf wurden diese nun ermittelt. Lamb vs. Richmond und wenig später Stieler vs. Rankel hießen die Duelle, auch hier konnten die Berliner dem Panther den Zahn nicht ziehen. Am Ende blieb es nach einer abwechslungsreichen Partie beim 3:0 für das Team von Trainer Mike Stewart, das nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wieder einen Sieg einfahren konnte. Am Freitag erwarten sie nun Nürnberg zum schwäbisch-fränkischen Duell (19:30 Uhr), bevor es am Sonntag zu Schlusslicht Schwenningen geht.

AEV: Roy, Keller– Lamb, Haase,  McNeill, Valentine, Rogl, Rekis, Sezemsky- Sternheimer,  Payerl, Holzmann, LeBlanc, Stieler, Trevelyan , Schmölz, Fraser,  Gill, Ullmann, Hafenrichter, Detsch, White
Tore: 1:0 Valentine(Hafenrichter/LeBlanc) 1., 2:0 LeBlanc (White/Rekis) 29., 3:0 White 39.

Schiedsrichter: Kopitz, Schukies | Gaube, Hinterdobler Strafzeiten: Augsburg 52 – Berlin 64

Zuschauer: 5.462