Augsburger Panther schlagen sich selbst – In Straubing setzt es eine weitere unnötige Pleite

Unnötige Niederlage 3. Auch beim Überraschungsteam dieser Saison wäre für die Augsburger Panther mehr drin gewesen. Bei den Straubing Tigers machte der AEV wieder einmal selbst alles zunichte.

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Tuomie, das war zu wenig | Foto: Thomas Hiermayer

Für die Augsburger Panther endete die Auswärtstournee mit vier Spielen in fremden Stadien in Serie heute in Straubing. Früher eher ein Underdog sind die Tigers in dieser Saison das Überraschungsteam. Mit 67 Zählern lagen die Niederbayern absolut verdient auf dem zweiten Tabellenplatz, noch vor Meister Mannheim. Auch der AEV überrascht in dieser Saison. Nach dem überragenden dritten Rang in der Vorsaison sind die Panther weit abgefallen, man kämpft aktuell um überhaupt in den Playoffs dabei sein zu können. Aus den drei ersten Spiel dieser Auswärtsserie hatte man immerhin vier Zähler holen können, zuletzt aber in Berlin und Wolfsburg vollkommen unnötig verloren. Und auch heute sollte es nicht besser kommen.

Das ärgerliche ist, die Panther hätten auch an diesem Nachmittag punkten können. Früh waren die Schwaben durch Fraser in Führung gegangen (2.). In der Folge sollte dieses 1:0 mit großem Einsatz verteidigt werden, in der zehnten Spielminute war Keller aber zum ersten Mal geschlagen.

Schwaches Defensivverhalten

Straubing war nun deutlich besser im Spiel und knüpfte auch nach der ersten Pause daran an. Der AEV konnte sich in der Folge beim starken Roy-Vertreter Keller bedanken, dass man nach einem Doppelschlag von Laganiere und Schönberger (38.) nicht noch deutlicher in Rückstand geraten war. Gerade beim 3:1 hatte Augsburg im Defensivverhalten einiges vermissen lassen. Tölzer hatte die Scheibe in der Ecke abgegeben, Kosmachuk Schönberger in der Mitte nicht wirklich am Abschluss gehindert. Selbst zeigte man sich bei einigen Abschlüssen weniger zielsicher. Immer wieder wurde gute Gelegenheiten ausgelassen.

Reihenumstellungen bringen keine Impulse

Einmal mehr versuchte Augsburgs Coach Tuomie mit Umstellungen während des Spiels seinem Team neue Impulse zu verschaffen, wieder einmal ohne spürbaren Erfolg. Selbst Führungsspieler wie LeBlanc und Lamb geben der Mannschaft aktuell nicht die benötigten Impulse. Bezeichnend, dass mit Trevelyan ein lange Zeit verletzter Spieler aktuell herausragt. Zwei Minuten vor dem Ende konnte sich der Augsburger Dauerbrenner durch die Straubinger Reihen tanken und Torhüter Vogl verladen. Der Anschluss kam zu spät. Tuomie, der erneut auf eine Auszeit verzichtete, zog Keller erst nach dem Anschluss. Für eine wirkliche Druckphase zu spät. So verlor der AEV ein weiteres Mal absolut unnötig, durch eigene Fehler und eine mangelhafte Chancenverwertung. Am Freitag müssen die Fehler dringend abgestellt werden, um gegen Schwenningen die nötigen Punkte einzufahren.