Die Augsburger Panther verlieren am Faschingssonntag ein für sie sportlich unbedeutendes Spiel in Düsseldorf mit 2:3 n.P.. Doch die „tollen Tage“ kommen für den AEV erst jetzt.

AEV_Eisbären_051 Augsburger Panther verlieren bei der DEG, doch die "tollen Tage" kommen erst jetzt Augsburg Stadt Augsburger Panther News Sport AEV Augsburger Panther DEG DEL Düsseldorfer EG | Presse Augsburg
Brady Lamb und der AEV gehen zuversichtlich in die Playoffs | Foto: Wolfgang Czech

Für die Augsburger Panther hatte die letzte Partie der DEL-Hauptrunde sportlich keinerlei Bedeutung mehr. Seit Freitag stand bereits fest, dass man als Tabellensechster in den Playoff-Viertelfinals auf Nürnberg treffen wird. Doch für Gastgeber Düsseldorf war es eine wichtige Partie und sehr schwere Aufgabe. Drei Punkte und elf Tore mussten die Rheinländer aufholen, um doch noch in die Pre-Playoffs einzuziehen. So legte die DEG dann auch los. Nach genau sechs Sekunden war es Kreutzer der nach einem Rekis-Patzer den Träumen weiter Nahrung gab. Doch trotz aller Bemühungen sollte für längere Zeit keine Änderung auf der Anzeigetafel mehr nötig sein.

Die Hausherren wussten, sie müssen hier hoch gewinnen und so versuchten sie es auch im zweiten Abschnitt weiter zu Toren zu kommen. Mit Erfolg. Conboy konnte Meisner mit einem strammen Schuss überwinden. Augsburg spielte ordentlich mit, scheiterte aber immer wieder am starken Bick oder wie Hanowski am Tor. Als der frühere Panther Daniel Weiß, Dinger den Helm mit dem Schläger vom Kopf gezogen hatte, ergab sich für den AEV die Möglichkeit in einer fünfminütigen Überzahl zum Ausgleich zu kommen. Dies gelang ihnen. Stieler traf 45 Sekunden vor der zweiten Pause per Nachschuss zum 1:2.

Als LeBlanc  neun Minuten vor dem Ende den Rückstand endgültig ausgleichen konnte, kamen erste Pfiffe in der Arena auf. Die Hoffnungen des rot-gelben Anhangs auf das Wunder schwanden zusehends. Da es nach der regulären Spielzeit dabei blieb, musste das Penaltyschießen entscheiden. Hier hatte die DEG das Glück auf ihrer Seite. Kreuzters Versuch prallte vom Pfosten an Meisners Helm und von dort zur Entscheidung ins Tor. Am Ausgang der Saison endete dies freilich nichts mehr. Düsseldorf beendet die Saison mitten in den „tollen Tagen“, für Augsburg kommen sie noch. Nach einer Woche Pause (Pre-Playoffs) geht es für den AEV mit dem ersten Viertelfinale in Nürnberg (8.März) weiter. „Alles ist möglich, selbst von den Pre-Playoff-Plätzen aus kann man die Meisterschaft gewinnen“ gibt sich Angreifer Adrian Grygiel jetzt schon zuversichtlich.

AEV: Meisner, Boutin– Lamb, Cundari, Guentzel, Tölzer, Sezemsky, Dinger, Rekis– Davies, Hanowski, Polaczek, Holzmann, MacKay, Stieler, Trevelyan, , Hafenrichter, Grygiel,
Tore: 1:0 Kreutzer 1., 2:0 Conboy (Lewandowski/Milley) 34., 2:1 Stieler (Davies/Hanowski) 40., 2:2 LeBlanc (Holzmann/Lamb) 51., 3:2 Kreutzer (Penalty)

Schiedsrichter: Iwert, Schukies Strafzeiten:  DEG 11 + Spieldauerdisziplinarstrafe für Weiß – Augsburg 4
Zuschauer: 7.333