Gleich zwei Ausstellungen stehen in den kommenden Wochen für Kunsfreunde in Augsburg auf dem Programm Im Grafischen Kabinett eröffnen die Kunstsammlungen und Museen Augsburg am 21. Juni 2016 eine Ausstellung mit historischen Fotografien aus dem Archiv der Grafischen Sammlung, die in den 1860er Jahren von den Brüdern Carl und Alfred Jocher angefertigt wurden (Laufzeit: 22. Juni bis 9. Oktober 2016). Die Aufnahmen spiegeln die Baugeschichte Augsburgs und dokumentieren z.B. den Abriss des Gögginger Tores. Im Schaezlerpalais wird die Ausstellung „Rendezvous der Künstler. Meisterwerke aus der Sammlung Klewan“ präsentiert.

Rendezvous der Künstler“: Giorgio de Chirico, Piazza d’Italia con cavallo, um 1970, © VG Bild-Kunst Bonn, 2016
Rendezvous der Künstler“: Giorgio de Chirico, Piazza d’Italia con cavallo, um 1970, © VG Bild-Kunst Bonn, 2016

Die  Sonderpräsentation „Rendezvous der Künstler. Meisterwerke aus der Sammlung Klewan“, die vom 9. Juli bis 13. November 2016 im Schaezlerpalais zu sehen sein wird. Zu den herausragenden Stücken der Sammlung Helmut Klewan zählen Gemälde, Grafiken und Skulpturen von Alberto Giacometti, Pablo Picasso, Giorgio de Chirico, Kurt Schwitters, Jean Dubuffet, Francis Bacon, Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Günter Brus und vieler weiterer Künstler. Die in dieser Dichte erstmals präsentierte Auswahl aus der Privatsammlung Klewans ist ein Spiegel einer persönlichen Sammelleidenschaft, die ihresgleichen sucht.

„Ein Blick zurück“: Carl Jocher, Maximilianstraße, nach 1862, © Kunstsammlungen und Museen Augsburg
„Ein Blick zurück“: Carl Jocher, Maximilianstraße, nach 1862, © Kunstsammlungen und Museen Augsburg

Für diese Sonderausstellung erhält die Stadt Augsburg einen Zuschuss von 30 000 Euro aus dem Kulturfonds Bayern, dies wurde in der heutigen Sitzung des Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags abschließend entschieden. Harald Güller, stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses, hat die Entscheidung gern mitgetragen. Er und sein Augsburger Abgeordnetenkollege Dr. Linus Förster freuen sich über das Geld für die Sonderausstellung, „denn das Geld sorgt mit dafür, dass wir ein künstlerisches Highlight in Augsburg zu sehen bekommen.“