Augsburgs Bischof ehrt Katholiken für ihren Einsatz in Kirche und Gesellschaft

Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute Nachmittag während eines Festaktes im Haus Sankt Ulrich in Augsburg Persönlichkeiten aus dem Bistum Augsburg für ihr Engagement in Kirche und Gesellschaft geehrt.

Bischöfliche-Geistliche-Räte Augsburgs Bischof ehrt Katholiken für ihren Einsatz in Kirche und Gesellschaft Augsburg Stadt Bildergalerien Kunst & Kultur News Bischof Dr. Konrad Zdarsa Bischöflich Geistlicher Rat Bistum Augsburg Pro Ecclesia et Pontifice Silvesterorden Ulrichsmedaille | Presse Augsburg
Neue Bischöfliche Geistliche Räte: Pater Heinrich Heim SDB, Pfr. Dr. Martin-Okogbua Awa, Pfr. Joachim Gaida, Dekan Stefan Gast, Bischof Konrad, Pfr. Georg Schneider, Pater Patrick Leopold OSB, Dekan Andreas Straub (v. links) | Foto: Annette Zoepf/pba

Sieben Priester bekamen heuer in Anerkennung und Würdigung ihrer Verdienste in der Seelsorge den Titel eines Bischöflich Geistlichen Rates verliehen. Für ihre hervorragenden Dienste für das Bistum Augsburg wurden sieben Laien mit der Ulrichsmedaille ausgezeichnet. Außerdem verlieh Bischof Konrad auch päpstliche Auszeichnungen. So erhielten acht engagierte Katholiken aus dem Bistum das Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“. Eine Person wurde mit dem päpstlichen Silvesterorden ausgezeichnet.

In seiner Begrüßung zu Beginn des Festaktes bedankte sich Generalvikar Harald Heinrich bei den Frauen und Männern für ihr großartiges Engagement in Kirche und Welt. Nicht das Beginnen, sondern vor allem das Dranbleiben und Durchhalten auch in mühsamen Zeiten, sei ein unmessbarer Dienst, so der Generalvikar. „Gott hat unser Bistum ausgezeichnet mit Menschen, die ihre Begabungen, Kreativität, ihre Geduld, ihre Kraft und auch das Erkennen eigener Grenzen zu Seiner Ehre einsetzen“, betonte Heinrich. Dies gelte sowohl für das Engagement in Dekanat und Pfarreiengemeinschaft, als auch in der Verbandsarbeit oder Berufswelt. Gleichzeitig wies der Generalvikar auf die stellvertretende Bedeutung hin, die den Ehrungen doch inne wohne. So stünden heute zwar einzelne Persönlichkeiten im Fokus, gleichzeitig sei dies aber ein Anlass, „voller Wertschätzung und Anerkennung an all jene zu denken“, die sich in der Kirche von Augsburg einsetzten. Ein Pfarrer sei nichts ohne seine Gemeinde, ein Engagierter nichts ohne ein beratendes und stützendes Netz an Menschen, erinnerte er. Die Auszeichnung, die die Geehrten heute entgegennähmen, stehe stellvertretend für das Tun und Sein vieler anderer Christinnen und Christen im Bistum, sagte der Generalvikar.

Der Hl. Simpert sei ein „wunderbarer Patron“ für den Akt der Ehrungen, stellte Heinrich in Bezug auf den heutigen Gedenktag des Heiligen abschließend fest. So gelte es auch für uns, nicht auf das Bedrohliche und Widerwärtige zu starren, sondern vielmehr die Hand und das Herz für das Kleine, Bedrohte und Zerbrechliche einzusetzen.

Neue-Ulrichsmedaille Augsburgs Bischof ehrt Katholiken für ihren Einsatz in Kirche und Gesellschaft Augsburg Stadt Bildergalerien Kunst & Kultur News Bischof Dr. Konrad Zdarsa Bischöflich Geistlicher Rat Bistum Augsburg Pro Ecclesia et Pontifice Silvesterorden Ulrichsmedaille | Presse Augsburg
Die neugestaltetet Ulrichsmedaille | Foto: Annette Zoepf/pba

Die Ulrichsmedaille gibt es seit heuer in einer neuen Erscheinungsform. Sie wurde von Künstler und Bildhauer Joseph Michael Neustifter aus Eggenfelden neu gestaltet. Die Medaille ist in einen Rahmen eingesetzt, die mit einer Inschrift versehen ist. Sie lautet: „In dankbarer Anerkennung um die Kirche von Augsburg.“ Die frühere Ulrichsmedaille wurde 1986 von Künstler und Bildhauer Klaus Backmund gestaltet und ist mittlerweile nicht mehr vorrätig.

Musikalisch begleitet wurde der Festakt vom „trattos guitar trio“ um Johannes F. Beering, Moritz Gruber und Holger Podratzky.