Augsburgs Diözesanadministrator Prälat Meier mahnt in der Weihnachtsansprache die „Menschen am Rande“ nicht zu vergessen

In seiner Weihnachtsansprache hat der Augsburger Diözesanadministrator Prälat Bertram Meier mit klaren Worten dazu aufgerufen die Menschen am Rande der Gesellschaft nicht zu vergessen. 

„Wo die am Rande sind, da ist die Mitte“, mit diesen Worten einer Spruchkarte der Schweizer Caritas beginnt der Augsburger Diözesanadministrator Prälat Bertram Meier seine Weihnachtsansprache. Mit klaren Worten versuchte er anschließend den Zuhörern die Augen zu öffnen, für die Menschen am Rande unserer Gesellschaft. Er versucht dabei aufzuzeigen, dass viele Verhaltensweisen der aktuellen Gesellschaft nicht weihnachtlich sind. Einer Gesellschaft in der man einer Norm zu entsprechen hat, in der es Schranken in den Köpfen und Herzen gibt.  „An Weihnachten feiern wir eine nicht standesgemäße Geburt. In einem Stall geboren zu werden ist asozial. Nicht standesgemäß für den Gottessohn ist der Besuch ungebildeter Hirten, erst Recht nicht standesgemäß der Empfang von Ausländern, darunter sogar ein Dunkelhäutiger.“

Ihm gelang in einer bildhaften Sprache der Bogen in die Jetztzeit. Zu den Obdachlosen, der alleingelassenen Schwangeren, den um Kranke bangenden Familien, zu Pflegebedürftigen.