Ausgebremst – Augsburger Panther kassieren 4:8-Klatsche gegen Düsseldorf

Zu Beginn des zweiten Adventswochenendes begrüßten die Augsburger Panther am heutigen Abend die Düsseldorfer EG im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion. Trotz eines guten Beginns war es den Fans nach dem Spiel aber alles andere als feierlich zumute. Es setzte eine deutliche 4:8-Klatsche.

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Heute am Boden: AEV-Serie wird im eigenen Stadion ausgebremst. | Foto: Andreas Klein

Die Augsburger Panther wollten heute Abend gegen die Düsseldorfer EG den sechsten Sieg nach der Länderspielpause feiern. Doch bevor es soweit war wurde der aus dem AEV-Nachwuchs stammende Aleksander Polaczek für sein 700. DEL-Spiel geehrt. Den würdigen Rahmen dazu bot das Curt-Frenzel-Stadion, welches dank des Sponsors KUKA heute das erste Mal in dieser Spielzeit ausverkauft war. Das Maschinenbauunternehmen hatte 3.000 Mitarbeiter zu einer etwas anderen Weihnachtsfeier zu dieser Partie eingeladen.

Nach etwas nervösen Anfangsminuten übernahmen sie dann auch schnell das Zepter und belohnten sich schon früh mit dem 1:0. Hanowski konnte einen Abpraller im zweiten Anlauf an Goepfert vorbei zur Führung im Tor unter. Nur wenig später jubelte der rot-grün-weißen Anhang erneut. Dieses Mal wollte sich der zu Spielbeginn geehrte Polaczek als Torschütze feiern lassen, das Schiedsrichtergespann erkannte den Treffer aber nicht an. Es war mit dem Schlittschuh erzielt worden. Als fünf Minuten später die Scheibe im Tornetz flatterte, hatte Augsburg doch den Vorsprung ausgebaut. Der fleißige Arbeiter Daniel Weiß hatte auch in dieser Situation nicht locker gelassen und einen Nachschuss aus kürzester Distanz verwertet. Zwei Minuten nach dieser Führung mussten die Fuggerstädter eine brenzlige Situation unterstehen. Nachdem zwei Panther auf der Strafbank Platz nehmen mussten, galt es über eineinhalb Minuten mit zwei Mann weniger zu bestehen. Dies gelang ihnen, auch Dank einer starken Rettungstat von Deslauriers vorzüglich, doch kaum waren wieder alle Mann auf dem Eis gelang der DEG der Anschlusstreffer. Nur 83 Sekunden später kassierte Augsburg bereits den Ausgleich. Olimb ließ dem Torhüter keine Abwehrchance. Es sollte der Auftakt in eine so nicht erwartete Niederlage sein.

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Hier konnte Augsburg noch jubeln. | Foto: Andreas Klein

Die im ersten Abschnitt ansehnliche Partie verlor im Mitteldrittel deutlich an Klasse. Beide Teams gingen zwar weiter mit großem Einsatz und Tempo zu Werke, doch beherrschten viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau das Bild. Mit einer destruktiven Spielweise hatten die Rheinländer es geschafft, das gute Spiel der Fuggerstädter aus den ersten zwanzig Minuten zu zerstören. Gute Gelegenheiten für den AEV wurden nun rar, zumeist blieb man in der Defensive um den guten Goepfert im DEG-Tor hängen. Erst als Norman Milley nach einem Foulspiel an MacKay mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis musste, kam wieder etwas mehr Zug in das Spiel der Hausherren.

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Milley (weißes Trikot) musste nach seinem Foul vorzeitig vom Eis. | Foto: Andreas Klein

Der AEV konnte fünf Minuten mit einem Mann mehr ran. Ein Tor wollte in dieser Phase allerdings nicht fallen. Die wenigen guten Gelegenheiten machte Bobby Goepfert zunichte. Auch bei einem Alleingang rund eine halbe Minute vor der Pausensirene stand er gegen Polaczek seinen Mann. Im Gegenzug machte es van der Gulik besser und brachte die Gäste erstmals an diesem Abend in Führung.