Ausgebrochene Rinder verursachen mehrere Verkehrsunfälle – Sechs Tiere kommen zu Tode

Samstagnacht verursachten entflohene Rinder mehrerer Unfälle bei Gundelfingen (Kreis Dillingen). Sechs Tiere kamen zu Tode.

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Symbolbild | steinchen / Pixabay

Am Samstag prallte der Fahrzeugführer eines tschechischen Sattelzuges gegen 02:30 Uhr mit drei Rindern zusammen, die plötzlich vor ihm auf der B 16, auf Höhe Emmausheim standen. Die Tiere verendeten noch an der Unfallstelle, eines von ihnen wurde unter der Zugmaschine eingeklemmt. Zeitgleich kamen einem Lkw-Fahrer, der die Gegenfahrbahn befuhr, drei weitere Rinder entgegen. Der Fahrer des Klein-Lkw versuchte noch auszuweichen, prallte aber mit den Tieren zusammen. Dabei wurden zwei Rinder tödlich verletzt, das Dritte musste von einem mittlerweile verständigen Tierarzt erlöst werden.

An den beiden Unfallfahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der Wert der verendeten sechs Rinder wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt. Zwei weitere Tiere wurden außerdem verletzt.

Durch etwa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Gundelfingen und Peterswörth, wurde die B 16 bis zur Räumung und Reinigung der Unfallstelle bis um 06.30 Uhr gesperrt.

Ersten Ermittlungen nach waren die Tiere auf einer Weide in der näheren Umgebung zur Bundesstraße untergebracht, die mit einem Stromzaun gesichert war. Warum die Tiere aus ihrer Weide flohen, konnte bislang noch nicht geklärt werden.