Die Präsentation von historischem Spielzeug im Maximilianmuseum: „Kleine Welten – Kostbarkeiten für den Puppenhaushalt“ erfreut sich traditionell zur Weihnachtszeit großer Beliebtheit. Das Puppenspielzeug aus dem 18. und 19. Jahrhundert kann ab Mittwoch bis zum 27. Februar 2022 wieder bewundert werden.

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In der Ausstellung kann verschiedenes Puppenspielzeug, gekleidet in der Mode aus dem 18. und 19. Jahrhundert, bewundert werden Foto: Kunstsammlungen & Museen Augsburg

Die Ausstellung präsentiert große und kleine Puppen in prächtigen Gewändern, Küchen, Stuben und kleine Möbel, die exakt der damaligen Welt der Erwachsenen nachempfunden waren. Auch ein Puppenhaus mit vielen Details wird gezeigt, entstanden wohl um 1840. Im Salon und im Schlafzimmer wird liebevoll eine biedermeierliche Wohnwelt inszeniert. Unzählige Details lassen sich entdecken. So zeigen die Noten auf dem Spinett Beethovens Lied „Adelaide“ op. 46 von 1795. In der roten Tasche steckt ein Liebesbrief. Die Amme trägt im Gegensatz zur elegant biedermeierlich gekleideten Großfamilie eine ländliche Tracht. Auch die Puppenversion eines Hut- und Stoffladens aus dem Jahr 1850 ist zu sehen, der eine reiche und zauberhafte Auswahl von Damenhüten im Angebot hat. Diese sind zum Teil sogar deutlich älter, als das Gehäuse und repräsentieren die Hutmode des ausgehenden 18.
und frühen 19. Jahrhunderts.

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